Veteranenverein Boswil

Vereinsreise des Veteranenvereins Boswil

megaphoneVereinsmeldung zu Veteranenverein Boswil

Am Mittwochmorgen, 20. Juni, startete eine ansehnliche Schar mit 2 Cars zum traditionellen alljährlichen Vereinsausflug. Bei Bilderbuchwetter führte die Fahrt via Luzern auf den Brünigpass, wo im Restaurant Waldegg ein Kaffeehalt eingeschaltet wurde. Die Weiterfahrt führte dem rechtsufrigen Brienzersee entlang nach Interlaken und von dort bergauf zum Reiseziel Habkern, wo wir mit Alphornklängen herzlich willkommen geheissen wurden. Im Alphornproduktionsbetrieb Bernatone erfuhren wir vom Betriebsinhaber Heinz Tschiemer, dem einzigen vollberuflichen Alphornbauer der Schweiz, viel Wissenswertes über die geschichtliche Entstehung und Entwicklung des Alphorns vom Hirten- und Signalhorn zum heutigen modernen Musikinstrument. Zur Verwunderung Vieler war zu vernehmen, dass das Alphorn den Blechblasinstrumenten zugeordnet ist, obwohl es vorwiegen aus Holz gefertigt wird. In der Werkstatt der Familie Tschiemer entstehen pro Jahr 50 bis 60 Alphörner aus in der Gegend gewachsenem und im ortsansässigen Sägereibetrieb gesägten Fichtenholz. Der grösste Teil der Arbeit erfolgt aber nicht mehr von Hand, sondern mit computergesteuerten, hochpräzisen Holzbearbeitungsmaschinen. Je präziser ein Alphorn gebaut ist, umso besser tönt es, und für diese Genauigkeit sind elektronisch gesteuerte CNC-Fräsen perfekt. Sie übernehmen die früher anstrengende Handarbeit mit Stechbeutel und Schnitzermesser. Bei einem Rundgang in der Werkstatt wurden wir fachkundig in die Geheimnisse der Alphornfertigung eingeweiht. Verschiedene Reiseteilnehmer benutzten gerne die gebotene Gelegenheit, sich selbst beim Alphornblasen zu versuchen. Der interessante Besuch des Alphornproduktionsbetriebes wurde mit einem feinen Apéro abgerundet. Anschliessend ging es zum Sporthotel Habkern, wo uns ein und reichhaltiges währschaftes Mittagessen erwartete. Frisch gestärkt erfolgte die Weiterfahrt über Interlaken, Steffisburg, Schallenberg zum Zvierihalt in Marbach. Nach einer Fahrt durchs Entlebuch erreichten wir pünktlich und wohlbehalten Boswil.

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