Kirchenchor

Vereinsreise des Kirchenchors Sulz

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Besuch in der Bundeshauptstadt

Es ist schon bald eine kleine Tradition, dass der Kirchenchor Sulz seine Vereinsreise jeweils einer Schweizerstadt widmet. Dieses Jahr war Bern an der Reihe. Mit dem Postauto ging's nach Laufenburg und von dort über Basel nach Bern. Nach einem stärkenden Kaffee liessen sich die Kirchenchörler von Irene von Tourismus Bern die Schönheiten und Besonderheiten der Stadt erklären. Der rund dreistündige Spaziergang führte zunächst ins Zentrum der 1191 im Knie der Aarehalbinsel gegründeten Zähringerstadt. Interessant die Stadtentwicklung in früher Zeit, welche in drei grösse-ren Schüben erfolgte.

Wegen der laufenden Session war das Bundeshaus für Besuche geschlossen. Nach einem Blick von der Bundeshausterrasse auf das Marzili-Quartier, ging es weiter zum Berner Münster. Eindruck machte hier insbesondere das Portal mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts. 234 fein gearbeitete Sandsteinfiguren lassen bei näherem Betrachten unzählige Details erkennen.

Den Abschluss der Stadtführung machte der Besuch beim Zytgloggeturm, den die Reisegesellschaft rechtzeitig zum Zwölf-Uhr-Glockenschlag erreichte. Von der Stadtführerin auf die unzähligen Feinheiten des technischen Wunderwerks hingewiesen, machte diesen weltbekannten Turm auch für diejenigen interessant, welche das Schauspiel schon mehrmals gesehen hatten.

Nachdem die hungrigen Mägen in einem renommierten Berner Hotel beruhigt waren, ging es mit der schnellsten Standseilbahn hinauf auf den Gurten, dem Hausberg der Berner. Wer den Aufstieg über die rund 160 Stufen nicht fürchtete, konnte vom 22 Meter hohen Turm die prächtige Rundsicht geniessen. Die anschliessende kurze Wanderung rund um das Gurtenareal zeigte eindrücklich, weshalb dieser Berg bei den Stadtbernern so beliebt ist: Nebst zahlreichen Freizeiteinrichtungen, die insbesondere den Kindern viel Spass und Vergnügen bieten, ist etwas abseits der Freizeitvergnügen aber auch ein Ort der Ruhe und Stille zu finden.

Der letzte Teil des Tages stand für individuelle Touren zur Verfügung. Da wurde das Wasserspiel auf dem Bundeshausplatz beobachtet, das am Vormittag wegen des Marktes nicht in Betrieb war, man schaute sich nochmals die vielen Sehenswürdigkeiten etwas näher an, aber auch die Auslagen in den Schaufenstern der Geschäfte zogen die Blicke namentlich der Sängerinnen auf sich.

Dank der neuen Spätkurse von Laufenburg nach Sulz konnte dann auch die Rückreise wieder vollumfänglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigt werden. Die Schlussfolgerung für Viele: Bern ist so schön wie Paris, Wien oder Berlin. Ein Städtebummel lohnt sich alleweil. (Dieter Deiss)

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