Männerriege

Vereinsreise der MR Oberkulm 29./30.8.15

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Untertitel: De Sepp het kes Bett !

Vierzehn reiselustige Männerturner bestiegen am Samstagmorgen bei herrlichem Hochsommerwetter die WSB und SBB und liessen sich in die Ostschweiz kutschieren. Ziel: Stein, Appenzell und Heiden. Schon im Zug herrschte eine fröhliche Stimmung. Einer von uns trug einen sehr grossen und schweren Rucksack, daraus zauberte er bald einige Flaschen Weisswein samt Becher und lud uns zum Apéro ein. Super!

Nach einem Kaffeehalt im "Ochsen" in Stein besichtigten wir die dortige Schaukäserei und staunten über die moderne Ausrüstung dieses Betriebes, der pro Tag rund 24000 Liter Milch in Käse verwandelt. Ein Roboter pflegt täglich die über 12000 eingelagerten Käselaibe vollautomatisch.

Nach dem Lunch aus dem Rucksack gings per Postauto nach Appenzell, wo uns eine nette Dame durch den Ort führte und allerlei Wissenswertes zu berichten wusste. Anschliessend rumpelten wir mit der Appenzellerbahn zurück nach St.Gallen und von dort per Postauto hinauf nach Heiden. Im Hotel "Linde" fassten wir unsere Zimmerschlüssel und trafen uns bald darauf zum Apéro auf der Terrasse. Dort stellte sich heraus, dass einer noch immer keinen Zimmerschlüssel und damit auch kein Bett hat.

Ein grosses Rätselraten begann, wer sich wohl ein Doppelzimmer zur Alleinbenützung unter den Nagel gerissen habe. Die wildesten Gerüchte machten die Runde, bis sich herausstellte, dass die Reception einen Schlüssel zuwenig ausgehändigt hatte!!!

Am Sonntag nahmen wir den "Witzweg" unter die Sohlen. Zuvor besuchten wir aber das Denkmal von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes, der 1910 hier starb und in Zürich begraben liegt. Der Witzweg führt via Wolfhalden nach Walzenhausen, ist 8 Km lang und dauert ca. dreieinhalb Stunden (ohne Witzelesen und lachen). In unregelmässigen Abständen sind träfe Appezöllerwitzli zu lesen, was die Laune immer wieder aufhellt. Mittags machten wir Pause im Restaurant "Harmonie" Wolfhalden, wo wir ein hervorragend gebratenes Schweinscotelette mit Beilagen vorgesetzt bekamen. Alle waren des Lobes voll und gratulierten dem Koch für dieses Essen.

Bei der Ankunft in Walzenhausen musste unbedingt ein kühles Bier her, denn die Wanderung an diesem heissen Sommertag brachte uns alle zum Schwitzen. Danach traten wir den Heimweg an: zuerst Zahnradbahn bis Rheineck, dann SBB via St.Gallen, Zürich und Aarau und per WSB ins Wynental.

An dieser Stelle herzlichen Dank den Organisatoren Christian Berger und Heinz Sager für die gute Vorbereitung und lückenlose Abwicklung dieser Reise. Auch Petrus sei gedankt, hat er uns doch Wunder-Reisewetter geschickt.

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