Endingen (lb)  Hoher Randen, Sauschwänzlebahn, Wutachschlucht. Das sind die Highlights der diesjährigen Reise der Männerriege Endingen. Bruno Nyffenegger „Brunello“ hat die Reise vorbereitet. Ein Wochenende mit prächtigem Spätsommerwetter steht bevor.

Reise

24 erwartungsfrohe Männerriegler steigen am Samstagmorgen in Endingen in den Bus. Die Reise führt die gut gelaunte Schar nach Baden, von da nach Zürich und  dann nach Schaffhausen. Mit dem öffentlichen Bus geht die Reise weiter durch den schönen Klettgau über den Siblinger Randen zum Ausgangspunkt nach Beggingen.

Samstagswanderung

Zum Start gibt es in einem Dorfrestaurant einen Kafi. Darauf machen sich die Kameraden auf, in Richtung Hoher Randen. Kurz vor dem Aufstieg verabschiedet sich eine kleine Gruppe und macht sich auf dem direkten Weg zum heutigen Etappenort. Die Hardcorewanderer nehmen den Weg  zum Hohen Randen in Angriff. Der sehr steile Weg führt über die Schwedenschanze hinauf zum Hagenturm, der auf 912 Meter liegt. Der Turm ist 40 Meter hoch. Die Aussichtsplattform erreicht man über 225 Treppenstufen. Über den Baumwipfeln bietet sich eine Rundsicht vom Schwarzwald bis zu den Alpen. Nach der Mittagsrast auf der idyllischen Wiese beim Turm wandern die Männerriegler nach Epfenhofen (D) Dort werden sie beim kleinen Bahnhöfli von Kamerad Walter Buschacher, ab sofort genannt „Apérobuschi“,  mit einem gut gefüllten Tisch mit feinem Walliser Fendant und Snacks erwartet. Welch eine Freude nach diesen harten Wanderstunden über den Randen!

Sauschwänzlebahn

Bereits kurz nach 14 Uhr werden wir vom historischen Dampfzug abgeholt. Sogar ein „Wägeli“ gibt es in diesem Zug! Die Männerriegler versorgen sich mit Bier. Wer weiss vielleicht kommt noch eine Durststrecke… Über verschiedene Viadukte, Kehren und Tunnels führt die Bahnreise zur Station Lausheim Blumegg. Weiter geht es zu Fuss den Wald hinauf bis die Wanderer im Weilergraben auf ein offenes Feld kommen. Bei grosser Hitze führt die Route nun aufwärts bis zum kleinen Dorf Lausheim, genauer zum Gasthof Hirschen. Nach einem längeren Aufenthalt in der Gartenwirtschaft lassen sich 13 Männeriegler von einem jungen Bauern mit einem „Heuwagen“ mit dem Traktor zum Übernachtungsort  führen! Hey ist das eine fidele Fahrt über den breiten Hügel des Elmen! 11 tapfere Kameraden beenden  die Wanderung zu Fuss. Gemeinsam kommen alle in Ewattingen an.

Wutachschlucht

Nach einem ausgiebigen Frühstück gilt es Ernst. Bei der Wutachmühle besammelt Wanderleiter Nik Keller die Schar. Im Bewusstsein der unterschiedlichen Leistungsfähigkeit der Teilnehmer, gibt er die Wanderung frei und ordnet stündliche Haltepunkte an. In kleinen Gruppen kann so jeder nach seinem Können die Schlucht geniessen. Einer findet sogar eine Gelegenheit für einen kurzen Schwumm in der Wutach! Andere sind damit beschäftigt auf dem oft feuchten und glitschigen Weg auf den Beinen zu bleiben. Die interessante, abwechslungsreiche Strecke führt die Wanderer oft nahe am Fluss, dann wieder hoch über dem Tal über Brücken, Galerien und Treppen. Kleine, vermoooste Wasserfälle sind unterwegs zu sehen. Bei der Mittagsrast bei der Schurhammerhütte gönnt Toni sich und seinen Tischkameraden Medizin aus eigener Produktion. Das sei gut gegen den Wutachkäfer, meint er! Diese Begehung der Wutachschlucht ist für alle ein faszinierendes, für die älteren Kameraden wohl etwas anspruchsvolles Erlebnis. Bei der Ankunft Schattenmühle geniesst jeder sein wohlverdientes kühles Bier.

Die Heimreise mit dem ÖV führt via Bonndorf, Waldshut nach Endingen direkt in die Gartenwirtschaft der Post. Herzlichen Dank dem erfahrenen Organisator Brunello Nyffenegger und dem umsichtigen Wanderleiter Nik Keller für die zwei sehr schönen erlebnisreichen Tage.