10 Spielleute des Theatervereins Sisseln trafen sich letzten Samstag, um gemeinsam zwei unvergessliche Tage in der Region Schwyz  zu verbringen. Wohin es ging, wurde traditionell erst auf der Fahrt gelüftet. Nach einem Kaffee- und Gipfelihalt fuhren wir zur Talstation der Standseilbahn Stoos. Oben angekommen, führte uns der erste Programmpunkt zur Baustellenbesichtigung für die neue steilste Standseilbahn der Welt mit bis zu 110 Prozent Steigung. Sie wird Ende Jahr in Betrieb genommen. Innerhalb drei Minuten werden 743 m Höhe überwunden. Eine völlig neue Bahn mussten die Konstrukteure dafür erfinden. Sehr eindrücklich war der steil abfallende Blick über die Plattform Abschrankung. Dies wurde nur schwindelfreien Personen empfohlen.

Mit der Sesselbahn erreichten wir danach das Gipfelrestaurant auf dem Fronalpstock. Der guten Stimmung konnte das schlechte Wetter nichts anhaben. So genossen wir ein feines Mittagessen auf 1922 m. Bei Regen fuhren wir anschliessend wieder mit der Sesselbahn runter. Nach einer Aufwärmrunde mit Kaffee-Baileys' oder einem Hauskaffee wurden die komfortablen Zimmer des Seminar- und Wellnesshotels Stoos bezogen. Anschliessend trafen sich alle in der Bar. Lustige Witze und viele heitere Geschichten wurden erzählt. Die Geschmacksnerven waren angeregt und so waren wir alle hungrig auf ein gutes Abendessen. Gut genährt machte sich bei einigen bald die Müdigkeit breit. Am Schluss gönnte sich nur noch der "gesunde" harte Kern beim gemütlichen Cheminée-Feuer an der Bar einen Schlummertrunk.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Taschen und nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir weiter nach Brunnen. Dort hatten wir Zeit, um das Städtchen zu besichtigen und einzelne offene Läden zu durchstöbern. Den Apéro konnten wir auf der Terrasse dank schönem Wetter einnehmen.

Unsere Reise führte uns nach einem feinen Mittagessen mit dem Raddampfer Namens Stadt Luzern in Richtung Luzern weiter. Gemütlich genossen wir bei einem Gläschen Weisswein die zweistündige Fahrt. In Luzern erwartete uns bereits unser Carchauffeur. Nach etwa einer Stunde fahrt erreichten wir unsere letzte Station in Schlossrued. Was durfte zum Schluss nicht fehlen, na klar, ein reichhaltiger Zvierihalt! Zufrieden und vor allem mit prall gefüllten Bäuchen kehrten wir glücklich nach Hause zurück.