Männerchor

Vereinsreise 2011

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Männerchor Buchs vorwärts südwärts

Männerchor Buchs vorwärts südwärts
Dass es südwärts geht, wussten alle, aber das genaue Ziel war diesmal mit einem spannenden Such-Rätsel auf der Internetseite www.maennerchor-buchs.ch verbunden: einige Ganz-Gewiefte haben es herausgefunden, während anderseits alle immerhin die erneuerte Website kennengelernt haben. Was ja mitunter auch Zweck der Übung gewesen sein soll... Bei der Begrüssung am samstäglichen Reisetag wurde das Rätsel gelöst, zum Fleschsee im Urnerland soll's gehen! In zwei von Sängerkollegen meisterhaft chauffierten Kleinbussen durften die mitreisenden Männerchörler durchs Freiamt, am Zuger-, Lauerzer- und Urnersee entlang zum ersten Zielort „Kaffee und Gipfeli" in Bürglen gelangen. Schönstes Wetter war angesagt, fand auch statt und hielt sich auf hohem Temperatur-Niveau bis in den Abend hinein. Welch‘ ein Glück..., dass uns dann auch noch zwei zwar nicht gerade topmoderne Seilbahnen in Vierer- und Sechsergruppen heil auf die Höhe von 1730 m hinauf brachten, zur Station Ruogig. Ein fantastischer Ausblick bot sich hier auf das Schächental und all‘ die Urner Berge ringsherum. Und auch schon während der Seilbahnfahrten haben uns die Wildheuer an den stutzigen Hängen grossen Respekt eingeflösst.
Auf dem Schächentaler Höhenweg wanderten wir nun frohgemut hinüber zum Fleschseeli, was weder eine schwierige noch langwierige Route war. Einmal mehr konnte man ungestört die schöne Alpenlandschaft geniessen, was auch für Sängerseelen sehr wohltuend ist. Mit einem Aufstieg zur Hüenderegg, einem eindrücklichen Aussichtspunkt auf 1874 m, verschaffte sich der harte Kern der Wandergruppe ein zusätzliches Erlebnis. Auf dem Rückweg wurde im „Alpstubli Selez" ein heissersehnter Getränke- und Älplermagronen-Halt eingeschaltet. Als schliesslich die Gondeln für die Talfahrt wieder bestiegen wurden, konnten auf den verschiedenen Digi-Kamera-Displays bereits die vielen wunderschönen Fotos bestaunt werden. Die Erlebnisse der zwei letzten Stunden bereits abruf- und einsehbar!
Der Reiseführer Hansruedi Helbling, der den Ausflug ebenso meisterhaft geplant hat wie er ihn nun auch durchführte, hatte für den Nachmittag als weiteren Höhepunkt einen „Programm-Pfeil im Köcher", der mit einer kulturhistorischen Führung durch Altdorf ins Schwarze traf. Eine versierte Altdorf-Kennerin begann ihre Ausführungen beim Tellspielhaus gerade mal mit der freundlichen Einladung, im November nochmals vorbeizukommen und beim Oratorium zu Ehren des Komponisten des Schweizerpsalms mitzusingen. Viel Interessantes wusste sie zu berichten über die Tellspiele und über Altdorf früher und heute; längst ist in diesem Kantonshauptort nicht mehr alles ausschliesslich auf die Geschichte um Tell konzentriert, auch wenn sein Denkmal nach wie vor allgemeines respektvolles Interesse findet. Der Rundgang führte uns exemplarisch an konkreten Beispielen vor Augen, weshalb Altdorf den Wakkerpreis 2007 erhalten hat: historische Natursteinmauern, schön restaurierte öffentliche Bauten, die dem Ortskern noch heute seinen einzigartigen Charakter verleihen, aber auch etliche gelungene Neubauten. Selbst ein Prachtszimmer in einem restaurierten ehemaligen Herrschaftshaus konnte besichtigt werden, bevor's zum Suworow-Haus und zur wohlverdienten Abkühlung in eine Gartenwirtschaft ging.
Der schöne warme Sommerabend lud geradezu ein, abendessenderweise noch die Atmosphäre am Vierwaldstättersee zu geniessen, was dann schliesslich im Seerestaurant in Beckenried zu einem grossartigen Abschluss einer eindrücklichen Vereinsreise führte. (UF)

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