Als Einstieg, Willkommensgruss und kleines Dankeschön für die Teilnahme an der siebten General-versammlung überreichte die Präsidentin, Cécile Banz, allen Anwesenden ein hübsch eingepacktes „Spitzbuben"-Herz. Der Rückblick auf das vergangene Jahr in der Tagesstruktur hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. Das Team konnte leicht erweitert werden. In ihrem Bericht erwähnte die Präsiden-tin den sehr guten Zusammenhalt innerhalb des Personals. Stellvertretungen würden mühelos gere-gelt und übernommen. Diese positive Teamstimmung wirkt sich auch sehr gut auf die Kinder aus. Das gesamte Personal leitet den Betrieb und den Tagesablauf der Kinder mit grosser Zuneigung, Geduld, persönlichem Engagement und Hingabe. Jede einzelne Mitarbeiterin kommt jeden Tag neu motiviert in die Struktur. Mit einer solch guten Stimmung können den Kindern auch die wichtigen Werte vermit-telt werden. Die Kinder werden dort abgeholt, wo sie stehen. Mit gezielten Aktivitäten können positive Erfahrungen vermittelt werden. Die Präsidentin zeigt in ihrem Bericht nochmals auf, was eine gute Kindertagesstätte beinhaltet und zu was die Struktur Pink Panther steht: Sie soll eine familienergän-zende Betreuungsstätte, also eine Zweitfamilie für die Kinder sein. Die Kinder sollen vor allem im so-zialen und familiären Bereich gefördert werden. Alltagserfahrungen und Anregungen für das einzelne Kind soll umgesetzt werden können. Weiter soll Selbstvertrauen und Vertrauen aufgebaut, Stärken und Schwächen des Kindes erkannt werden. Es darf kein Leistungsdruck ausgeübt werden. Vielmehr sollen die Kinder zu eigenem Handeln ermuntert werden. Auch auf die gesunde Körperpflege wird geachtet. Wichtig ist, dass die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld zur Schule gehen und abends zu den Eltern zurückkehren können. Im Pink Panther werden fremdländische Kinder mit unserer Kultur vertraut und können sich so besser integrieren.

Die vorgelegte Rechnung für 2009 ist ebenfalls erfreulich ausgefallen. Da mehr Kinder die Tagesstruk-tur benützen und an zwei Tagen vom Personal selber gekocht wird, resultiert ein erfreulicher Gewinn, was dem Betrieb ermöglicht, den während den Anfangsphasen entstandene Fehlbetrag zu einem grossen Teil bei der Gemeinde Reinach zurückzuzahlen. Als finanzielles Ziel wird angestrebt, in den nächsten Jahren ein kleineres Finanzpolster zu erarbeiten, um für Unvorhergesehenes gewappnet zu sein. Durch die eigene Kochtätigkeit an den beiden Tagen (Mittwoch und Freitag) können vermehrt kindergerechte Menüs angeboten werden. An den anderen Tagen wird das Essen von der nahe gele-genen Stiftung Lebenshilfe bezogen.

Unter Ausblick erwähnte Cécile Banz, dass voraussichtlich ab Mai 2010 nochmals eine leichte Perso-nalaufstockung stattfindet, um bei Krankheitsausfällen und Ferienabwesenheit besser reagieren zu können. Abklärungen haben gezeigt, dass der Betrieb während den Sommerferien geöffnet bleiben muss.

Die Tagesstruktur wird sich dieses Jahr an folgenden Anlässen beteiligen: Wyna-Expo (am Stand der Gemeinde Reinach), Jugendfest Reinach und Erzähltal im September. Die Tagesstruktur Pink Panther freut sich, viele Bekannte und Unbekannte Gesichter an diesen Events zu sehen.

Unter Anschaffungen ist vor allem geplant: Ein fixes, stabiles Sonnendach über dem grossen Sand-kasten. Weiter wird in den nächsten Tagen eine fünf Meter breite, gesponserte Sonnenstore beim Ausgang in den Garten montiert. Einzig die Installationskosten gehen zu Lasten der Tagesstruktur.

Mit einem grossen Dankeschön durch die Präsidentin wurde Ursula Rüesch mit einem Geschenk und Blumen und einem grossen Applaus aus dem Vorstand verabschiedet. In ihren Abschiedsworten skiz-zierte Rüesch die Entstehungsgeschichte unserer Tagesstruktur, bei deren Aufbau sie als dannzumal amtierende Gemeinderätin in Reinach mitgeholfen hat.
Zum Schluss richtete die Präsidentin einen grossen Dank an das gesamte Team unter der versierten Leiterin, Lea Schwegler und an den Vorstand. Beim folgenden kleinen Apéro wurde noch lange mit-einander gemütlich „gefachsimpelt".