Der EHC Basel verliert durch drei Tore von Lee Roberts gegen Forward Morges mit 2:4. Eine Niederlage, die besonders schmerzt. Denn Basel zeigte eine gute Leistung, war die spielbestimmende Mannschaft und hatte die klareren Möglichkeiten.

Abermals zeigte der gegnerische Torhüter eine sehr gute Leistung, wobei ihm die Arbeit auch erleichtert wurde, da er sehr viele Schüsse hat kommen sehen. Zudem nutzten die Waadtländer zwei Ihrer Powerplaymöglichkeiten aus, während Basel seine Überzahlmöglichkeiten nicht ausnutzen konnte. 

Dabei hat es sehr gut angefangen. Das Team war von Anfang an bereit, wirkte zu Beginn eingespielter und besser. Verdientermassen der schön herausgespielte Treffer von Marois. Eine unnötige Strafe wegen zu vielen Spieler auf dem Eis ermöglichte Star Forward in doppelter Überzahl zu spielen, was prompt ausgenutzt wurde.

Mehr Disziplin für den EHC Basel

Nach dem Führungstreffer von Anex reagierte Basel heftig. Schir traf zwei Minuten später zum Ausgleich. Eine 2-mal 2 Minutenstrafe wegen hohem Stock sorgte dann wie im Spiel zuvor in Bülach in der Spielmitte für die abermalige Führung der Westschweizer. Basel rannte in der Folge erfolglos an. Als kurz vor Schluss Torhüter Guggisberg durch einen 6. Feldspieler ersetzt wurde, traf Matchwinner Roberts mit seinem vierten Scorerpunkt elf Sekunden vor Schluss zum Endresultat.

Der Wille und der Einsatz stimmen. Die Mannschaft zeigt gute Spielzüge. Das ist beruhigend. Wünschenswert wäre etwas mehr Disziplin (Strafen) und mehr Druck auf den gegnerischen Torhüter (dort, wo es weh tut). Dann wird sicher auch das Quentchen Wettkampfglück zurückkommen, das im Moment fehlt.

Bereits nächsten Dienstag spielt der EHC um 20:15 Uhr zu Hause gegen den Tabellenzweiten HC Valais Chablais I. Ein Sieg ist unbedingt nötig, will man bereits im Frühstadium der Saison den Anschluss an die oberen Plätze nicht verlieren.