Wie die Zeit vergeht. Am traditionellen Besuch der UNO im März in Genf nahmen 16 SchülerInnen und 5 Begleitpersonen des Lehrkörpers und der Odd Fellows teil. Im Dezember 2010 haben diese Schülerinnen und Schüler der Aarauer, Badener, Berner, Liestaler und Thuner Gymnasien am Odd Fellows Wettbewerb für eine 14- tägige Bildungsreise in die Vereinigten Staaten von Amerika und zum internationalen Jugendkongress „United Nations Pilgrimage for Youth“ der UNO in New York teilgenommen.

Ausser den jeweiligen Gewinnern der einzelnen Schulen für die Delegation nach New York wurden  alle letztjährigen Kandidatinnen und Kandidaten von den Odd Fellows zum Besuch der UNO in Genf eingeladen.

Die Führung betrug 1 Stunde und wurde in Englischer Sprache gehalten. Auch in diesem Jahr fand dort gerade die Tagung der UNO Kommission über Menschenrechte statt. Welche Entwicklung!

Noch im letzten Jahr wurde Libyen trotz massiver Proteste von Menschenrechtlern in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt. Nach weniger als einem Jahr haben nun die Vereinten Nationen Libyen wegen seines brutalen Vorgehens gegen Regimegegner offiziell aus dem Menschenrechtsrat ausgeschlossen. Dieser Ausschluss eines Landes stellt ein Novum in der Geschichte der UNO dar.

Grund genug zu regen Diskussionen unter den Delegierten, hatten sich doch die eingereichten Arbeiten neben die Notwendigkeit von verbesserter Kommunikation auch vertieft mit den allgemeinen Menschenrechten, der freie Meinungsäusserung, dem Recht auf Leben und Sicherheit, sowie mit der Toleranz und dem Gleichheits- Gedanken bei und gegenüber anderen Kulturen, Ethnien, Gruppen und Religionen auseinandergesetzt.

Dass die UNO nun einmal mehrheitlich und dies ohne Veto und noch rechtzeitig einig war, wurde als zukunftsweisend angesehen.

Genf kann stolz sein, als die Stadt des Friedens, der Menschenrechte und der humanitären Tradition bezeichnet zu werden. Die UNO in Genf mit etwa gleichviel Mitarbeitern wie am Hauptsitz in New York ist ein wichtiger Arbeitgeber in die Stadt.

Die vorhandenen grosszügigen renovierten Räumlichkeiten und Gartenanlagen, das sichere Umfeld, die landschaftlich schöne Lage sowie das kosmopolitische Flair der Stadt werden sicher weiter dazu beitragen, dass hier auch inskünftig positiv für die Menschheit gearbeitet und gewirkt werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler hatten noch Gelegenheit Genf bei schönstem Frühlingswetter auf eigene Faust zu erkunden, bevor es um 17.00 Uhr mit der SBB wieder nach Hause ging.

Weitere Details sind unter www.oddfellows-aarau.ch ersichtlich. (MH)

 Foto : Delegation im grossen UNO Sitzungs-Saal 

          Genf

          Delegation bei den Erläuterungen zur UNO 

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