Unihockeyclub Lok Reinach

Unihockey Herren 1.Liga: Lok Reinach verliert bedeutungsloses Spiel in Bern

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Schon vor dem letzten Saisonspiel war die Entscheidung gefallen. Wohl in keiner anderen Sportart ausser im Unihockeysport wird die letzte Runde in der dritthöchsten Liga am Samstag und Sonntag gespielt. Schüpbach, Reinach und Bülach machten sich noch Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz welcher die Berechtigung zu den Playoffspielen darstellt. Die Geschichte ist schnell erzählt, Schüpbach gewann, Bülach verlor und somit lag Reinach schon vor dem letzten Spiel der Saison definitiv auf dem dritten Platz.

Reinach mit Rumpfteam
Die Mannen von Magnus Hedlund gingen ohne jeglichen Druck und Anspannung ins 18. Spiel der Saison. Mit nur 13 Feldspielern reisten die jungen Aargauer nach Bern. Alle U21-Juniroen, welche sich während der Saison zu Stammspieler bei den Herren etablierten, wurden bei den Junioren, zum grossen Finale gegen Jona, eingesetzt.

Aufholjagd nach verpatztem Start
„Wir wollten unbedingt unser gute Saison mit einem Sieg abschliessen“, meinte Magnus Heldund vor dem Spiel. Dass der nötige Druck unbedingt gewinnen zu müssen, zu Beginn fehlte, nützen die Haupstädter gnadenlos aus. Nach 20 Minuten führte der Achtplatzierte schon 5:1. Mit dem Torhüterwechsel zu Beginn des zweiten Drittels ging ein Ruck durch die Mannschaft und so kamen die jungen Aargauer durch Treffer von Byland, Wullschleger und einer Doublette von Hediger bis auf ein Tor heran.

Besseres Ende für die Berner Gastgeber
Mit einem Tor als Hypothek ging die Saison ins letzte Drittel. Etienne Benz nütze eine Überzahlsituation aus, und somit egalisierte das junge Team den fatalen Start. Die Caps aus Bern erholten sich schnell vom Ausgleich und schlossen einen Konter zur erneuten Führung ab. Zwei Minuten vor Schluss, ersetzte Magnus Heldund den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Die Capitals aus Bern nützen diese Situation mit einem Empty netter aus und somit war die Entscheidung zu Gunsten der Haupstädter gefallen. Kurz vor Schluss netzte Michael Merki das letzte Mal den löchrigen Plastikball zum Endresultat von 9:7 ein.

Eine in allem erfreuliche Saison endet für die Reinacher auf dem dritten Platz. Nach durchzogenem Saisonstart, reihten die Oberynentaler acht Siege aneinander und erspielten sich bis zum Schluss reelle Chancen um die Playoffs zu erreichen. Eine ausführliche Saisonbilanz folgt.

Bern Capitals - UHC Lok Reinach 9:7 (5:1, 1:4, 3:2)

Sporthalle Moos, Gümligen - 52 Zuschauer - SR Meister/Rimensberger.

Tore: 8. Lüthy (Wittwer) 1:0, 12. Meier 2:0, 15. Meier (Brugger) 3:0, 18. Kohler (Lussi) 4:0, 18. Lukas Hediger (Merki, Ausschluss Bern) 4:1, 19. Lussi 5:1, 26. Wittwer (Ottiker) 6:1, 27. Byland 6:2, 28. Wullschleger (Merki) 6:3, 32. Lukas Hediger (Dünki) 6:4, 38. Benz (Byland) 6:5, 42. Lukas Hediger (Byland, Ausschluss Bern) 6:6, 46. Sutter (Tschannen) 7:6, 58. (57.55) Sutter 8:6, 59. Arm (Lussi) 9:6, 60. (59.26) Merki (Dünki) 9:7

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern Capitals. keine Strafen gegen UHC Lok Reinach.

Bemerkungen: 57.55 Timeout Reinach, 59.26 Timeout Bern

Reinach ohne: Spahija (krank), Sandro Frey, Andreas Frey, Michael Gürber, El Khatib, Galliker, Micha Hediger (alle U21)

Bern Capitals: Nold, Furrer; Walther, Brugger, Sutter, Hählen, Wegmüller, Chételat, Wittwer, Lussi, Cueni, Galli, Bachofner, Kohler, Lüthy, Ottiker, Meier, Arm, Thomas

Lok Reinach: Jäggi, Frank; Binder, Dünki, Marco Gürber, Byland, Wullschleger, Benz, Lukas Hediger, Armin Frey, Merki, Waser, Hänny, Möri, Husi

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