Der TV Endingen brauchte wieder einmal ein wenig Zeit. Nach fünf Minuten zusätzlichem Aufwärmen klappte der Endinger-Express. Konzentriert schalteten die Surbtaler um, verwandelten sicher Gegenstösse oder punkteten in der zweiten Welle. Trotz allem kam kein schönes Spiel zu Stande. Die Stimmung war hektisch, viele Unterbrüche liessen keinen Spielfluss aufkommen.

Torhüter Christophorus Nungovitch überzeugte erneut im Endinger Tor. Seine Defensive stand immer. Die kleineren Schwächen im Angriff wurden von der SG Yellow/Pfadi zu wenig ausgenutzt. Nach einer halben Stunde hatten die Endinger einen sicheren Vorsprung von zeitweise neun Toren mit attraktiven Gegenstössen herausgespielt. Kurz vor der Pause leisteten sich einige Endinger kleinere Schwächen, Nungovitch hatte keine Chance bei den daraus erfolgten gegnerischen Gegenstössen. Die Endinger sortierten sich lautstark auf dem Feld. Die Endinger Fans waren beim Halbzeitstand von 9:16 zufrieden.

Dirigent Riechsteiner

In der zweiten Spielzeit starteten die Endinger eher zurückhaltend. Die SG Yellow/Pfadi nutzte die Gunst der Stunde und freuten sich über wirklich schöne Tore. Die Endinger spielten als starke Einheit, sicher in der Defensive, mit viel Routine vorne und schossen die Tore schnell und hart. Captain Riechsteiner dirigierte und traf so wie auch Druck von allen Positionen aufgebaut wurde.

Mit einem klaren 33:21-Sieg für die Gäste endete die Partie in der wunderschönen neuen Axa Arena. Die Endinger Fans unterstützten ihr Team lautstark, doch richtig Stimmung konnte in der grossen Halle leider nicht aufkommen.