Pfadi

Über Pfingsten in der Strafastalt Kleinkariert.

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Vom 21. Bis 24. Mai verbrachten die Mädchen der Pfadiabteilung Adler Aarau ein aufregendes Pfingstlager in Deutschland.

Jedes Pfadisli erhielt vor ca. 1 ½ Monaten einen „Haftbefehl", in welchem es zum Antritt seiner Gefängnisstrafe über Pfingsten aufgefordert wurde. Der Anklageschriften konnte man entnehmen, dass sie alle durch Verkettungen unglücklicher Zufälle zu Täterinnen geworden sind, so zum Beispiel Frau X, welche durch das fahrlässige Liegenlassen einer Tube Sekundenleim den Hungertod der Putzfrau provozierte, die beim Putzen versehentlich darauf trat, festklebte und erst eine Woche später leblos aufgefunden wurde. Oder die Boichemikerin Z, die ein schädlicher Pestizid produzierte, welches von einem Kunden umgestossen wurde und sich durch der Boden ins Grundwasser der naheliegenden Stadt frass, was zur Verurteilung als Massenmörderin besagter Biochemikerin führte.
All jene unglücklich Verurteilten trafen sich am Freitagabend und zogen nach gründlicher Kontrolle der Polizei los, um sich in Kaiserstuhl einen letzter Schlafplatz in Bett statt auf Pritsche zu suchen. Ab Kaiserstuhl hatten sie bloss noch einen Kompass, eine Richtung und eine Anzahl Schritte um den Lagerplatz zu finden (Zum Glück belehrte sie der freundlich Zöllner bezüglich der Richtung, in der Norden liegt, eines besseren!!). Die nächsten 2 Tage und Nächte wurden dann vom Gefängnisleben, zahlreichen Ausbruchsversuchen und wieder eingefangen werden bestimmt. Die Stimmung glich dem Wetter und als sie Montags am Bahnhof Aarau aus der Strafanstalt Kleinkariert entlassen wurden um den Rest der Strafe in Einzelhaft zu verbringen, konnte, abgesehen von all den folgenden Pfilas in den nächsten Jahren, nur etwas den Abschiedsschmerz der Pfadisli übertönen: die Vorfreude auf eine Dusche! (sku)

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