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TV Solothurn ist gegen den Leader aus Basel chancenlos

Der RTV Basel schlägt auch Solothurn

Der RTV Basel schlägt auch Solothurn

Der RTV Basel erweist sich als eine Nummer zu gross für Solothurn. Ungefährdet erspielt sich der Ligakrösus mit einem 31:21-Sieg zwei weitere Punkte. Für die Basler ist es bereits der zehnte Sieg im zehnten Spiel.

Es waren erst sechs Minuten gespielt, als TVS-Coach Zlatko Portner bereits das erste Timeout verlangte. Zuvor legte sein Team mit zwei Zweiminuten-Strafen und einem 0:5-Rückstand einen veritablen Fehlstart hin.

Und dies gegen ein unheimlich ballsicheres Basel, das vom 130-fachen rumänischen Nationalspieler Rares Jurca in bester Spiellaune angeführt wurde. Und auch seine starken Kollegen Florian Goepfert (ex Kadetten Schaffhausen) und Tibor Jurjevic setzten die Solothurner Verteidigung konstant unter Druck. Beim TV Solothurn hingegen fehlte das gesamte Spiel lang die Spritzigkeit und Explosivität.

Nach der frühen Auszeit folgte dann die stärkste Phase der Ambassadoren. Dank einigen Ballgewinnen in der Defensive reduzierte der TVS das anfängliche Defizit kontinuierlich, bis die Anzeigetafel nach knapp 17 Minuten nur noch zwei Treffer Differenz anzeigte (8:6). Tatsächlich trat der TV Solothurn in diesem Moment kurz auf, als könnte er die Partie gegen den Leader in der Folge ausgeglichen gestalten.

Dies passte Aistis Pazemeckas im Kasten des RTV Basel aber nicht ins Konzept, woraufhin der litauische Nationaltorhüter seine Abwehrquote signifikant erhöhte und die nächsten sieben Minuten keinen Ball mehr passieren liess. Bis zum Pausentee führte der Favorit wieder mit komfortablen fünf Längen Vorsprung (15:10).

Der Leader bleibt weiterhin unbesiegt

Nach der Pause wurden zwar die Seiten gewechselt, am Bild auf dem Spielfeld änderte sich indes nichts. Das ruhige und souveräne Auftreten des RTV Basel erstickte allfällige Solothurner Aufhol-Hoffnungen bereits im Keim. Langsam aber stetig vergrösserte sich deshalb der Rückstand des TVS bis Mitte der zweiten Halbzeit auf zehn Tore und man musste eine richtige Klatsche befürchten.

Doch die Gäste liessen sich nicht gehen und bäumten sich gegen Ende der Partie noch einmal auf, damit die Differenz nicht noch weiter wuchs. Da auch der RTV nicht mehr mit letzter Konsequenz spielte, konnten die Solothurner in der Schlussviertelstunde den Rückstand halten.

Die Niederlage fiel mit 21:31 am Ende zwar sehr deutlich aus. Der Truppe von Marco Kurth war aber auch bewusst, dass die Punkte für den Kampf um einen Platz im oberen Mittelfeld nicht gegen den Ligakrösus geholt werden müssen.

Die wesentlich wichtigeren Spiele folgen nun bis Mitte Dezember, wenn der TV Solothurn auswärts gegen Schlusslicht BSV Stans, Verfolger Pfadi Espoirs und Siggenthal antritt. Trotz anhaltender Verletzungssorgen sollten die Aarestädter aus diesen Begegnungen das Punktemaximum holen, um in der Tabelle vorne mitzumischen.

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