Frauenturnverein

Turnfahrt des FTV Bözberg

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Reise nach Scuol-Tarasp

Ja wenn Engel reisen lacht der Himmel! Bei schönstem Wetter nahmen 20 Frauen in der Bahn Platz und liessen sich über Zürich und Landquart nach Scuol- Tarasp bringen. In Scuol konnten wir unseren Ballast, den wir am ersten Tag nicht zum Wandern brauchten in der Jugendherberge deponieren. Nun war es Zeit für einen Kaffee! Ja die Serviertochter war nicht gerade die schnellste aber es bekamen doch noch alle etwas, bevor wir zum Bus mussten, der uns nach Tarasp brachte. In Tarasp ausgestiegen wanderten unsere Blicke zum Schloss das sich im schönsten Kleide präsentierte und auch der See zeigte sich bei schönstem Sonnenschein! Nun hiess es Rucksäcke auf den Rücken, Abmarsch - nach ein paar Metern verschwanden Alice und Beatrice aber im Volg-Laden und liessen uns alleine weiter wandern. „Die gehen bestimmt Cervelats kaufen, die hätten uns auch etwas sagen dürfen, dann hätten wir sie nicht von zuhause mitbringen müssen", so tönte es. Wir Wanderten nun an schönen Engadiner Häusern und Brunnen vorbei. Das heisse Wetter liess bei einigen Frauen die Fantasie walten, so hätten wir alle in einem Brunnen Platz um eine Abkühlung zu geniessen. Nun wanderten wir immer etwas bergauf Richtung Lai Nair-Seelein und der Schweizerfamilie-Feuerstelle entgegen, wo wir unsere Würste braten wollten. Bald schlossen auch Alice und Beatrice wieder zu uns auf. Die Frage dann: „Haben wir Zündholz oder hat vielleicht schon jemand Feuer gemacht?" Es hatte Leute bei der Feuerstelle aber die hatten keine Wurst zum bräteln dabei, so mussten wir also selber Feuer machen. Uns wurde auch klar warum die zwei Frauen nicht so schnell waren: sie hatten nicht eine Wurst gekauft, nein, sie nahmen einige Flaschen Wein und Apèro Gebäck aus dem Rucksack, gespendet von Anita die leider nicht mit kommen konnte. Besten Dank Anita, wir haben auf Dich angestossen! Ja Wein und so heisses Wetter war nicht für alle gut, einigen wurde es ein wenig schwindlig, andere liessen ihre Wurst fallen. Wir hätten den ganzen Nachmittag noch an diesem Platz verweilen können es war wunderschön. Wie sagt man: „Natur pur!" Nun hiess es aber Abschied nehmen so wanderten wir am See vorbei weiter nach Vulpera wo auch noch Ariane zu uns stiess .Ein paar Frauen begaben sich hier noch in die Badi und andere setzten sich in die nächste Gartenwirtschaft .Nun war es aber Zeit wieder nach Scuol in die Jugendherberge zu gehen. Nach einem guten Nachtessen stürzten wir uns nun ins Nachtleben. Viel war nicht los, aber nur schon sich das Dorf anzuschauen war eine Augenweide! Plötzlich entdeckte Käthi den Bären, den wir den ganzen Nachmittag nicht zu sehen bekommen hatten! Da hatte es aber noch andere Tiere, so entschlossen wir uns in diesem Wirtshaus einen Schlummertrunk zu nehmen. Ja was da so ein Whisky-Soda bewirken kann! Er lockerte die Zungen und so kam etwas ganz Schönes ins Gespräch: Vicky will uns in vier Jahren ihre Heimat, nämlich China, zeigen. Gabi versuchte auch, Vicky auf schriftdeutsch zu erklären wo das Bad ist und stellte fest das es „nicht detä" ist wo Vicky meinte. Mit diesem Geheimnis legten wir uns müde in unsere Betten. Beim Morgenessen erzählten wir vom Abendausgang, aber dass wir nach China wollen sagten wir nicht: „Das Geheimnis wird erst auf der Wanderung gelüftet!" Nach dem Morgenessen packten wir nun das Nötigste in den Rucksack, und begaben uns zur Gondelbahn, die uns nach Motta Naluns brachte. Zuerst auf breitem Pfade dann aber immer mehr bergauf wanderten wir nun zur Alp Laret. Unterwegs aber erlebten wir Einiges! Da kam uns doch tatsächlich ein Polizeiauto entgegen, und das im Berggebiet auf 2100m, oder da war das Bächlein, das ein paar Frauen nicht losliess, denn es hatte so schöne Steine dass einige davon in den Rucksack gepackt wurden. Nach einem etwas längeren Aufstieg machten wir Rast und hier lösten wir dann auch unser Geheimnis auf. Ja, der Gedanke in vier Jahren nach China zu fliegen stiess auf ein grosses Echo, es wurde sogar ausgerechnet dass wir jetzt jeden Monat etwa hundert Franken auf die Seite legen müssen, um die Reise bezahlen zu können. Ja träumen können wir noch lange, aber jetzt genossen wir zuerst die traumhafte Bergwelt! Auf der Alp angekommen suchte jedes einen Schattenplatz denn es war recht warm. Schnell wurde etwas zu Trinken und Essen bestellt da gab es Kaiserschmarrn und Salatteller. Ja bestellt war noch schnell, aber in der Küche waren sie wohl überlastet. Es kamen immer mehr Leute und eigenartig: die hatten das Essen schneller als wir, ja der „Servierboy" war nicht gerade der schnellste und auch in der Küche lief wahrscheinlich nicht alles rund! Zuletzt hatten aber doch noch alle etwas bekommen bevor wir uns auf den Weg nach Ftan machen mussten. Nun ging es immer bergab bis nach Ftan, für einige noch bis Scuol. Wir aber setzten uns noch einmal in ein Kaffee, denn für einen Kaffee hatte es auf der Alp nicht gereicht. Mit dem Postauto fuhren wir nun zurück nach Scuol, da holten wir unsere Sachen in der Jugendherberge. Nun war es schon wieder Zeit uns auf den Heimweg zu machen, die Bahn brachte uns nun wieder nach Brugg und das Postauto auf den Bözberg. Eine wunderschöne Reise gehört nun schon wieder der Vergangenheit an! Ich danke Alice und Beatrice recht herzlich für die Organisation, es war super. (mwi)

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