Frauenturnverein

Turnfahrt des Frauenturnvereins Zetzwil

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25 Frauen reisten nach Davos

Es war noch dunkel und kalt, als sich 25 Frauen vom FTV Zetzwil beim Bahnhof einfanden, um in den Zug nach Aarau einzusteigen. In Gontenschwil und Oberkulm gesellten sich noch 3 weitere Turnerinnen dazu, und so konnte das Wochenende, mit der beachtlichen Anzahl von 28 Frauen, gestartet werden.

Im Zug nach Landquart war im Speisewagen Platz reserviert, wo den Frauen ein vom Verein bezahltes Morgenessen serviert wurde. In Davos Dorf wurde das Gepäck für die Übernachtung abgeholt und in die Unterkunft gebracht, so brauchten die Frauen nur das für die Wanderung benötigte Material zu tragen.

Ab Davos Platz fuhr die Luftseilbahn zur Jschalp und bei einem Getränk auf der windgeschützten Sonnenterrasse wartete die Frauenschar auf die drei Kameradinnen, die den Gepäcktransport begleitet hatten. Wieder vollzählig, ging die Reise aufs Jakobshorn auf 2590 m über Meer weiter. Dort oben zeigte das Thermometer Minustemperatur an, und es mussten erstmals die warmen Jacken und Pullover aus dem Rucksack genommen werden. Die Wanderung vom Jakobshorn zum Sertig-Dörfli war für drei Turnerinnen aus gesundheitlichen Gründen nicht geeignet. Sie blieben deshalb an der Bergstation zurück und genossen das wunderschöne Panorama. Bei wolkenlosem Himmel wanderten die Frauen auf breitem Weg bis zum Stadlersee. Tags zuvor hatte es bis auf 2000 m hinunter geschneit und so mussten vor der Mittagsrast die Bänkli vom Schnee befreit werden. Der Weg ins Sertigtal wurde schmaler und steiler und die Frauen konnten das schöne Panorama nur noch geniessen, wenn unterwegs ein kleiner Halt eingelegt wurde.

In Sertig-Dörfli kehrte die eine Gruppe im Restaurant Walserhuus ein, die anderen Frauen zwängten sich ins Postauto nach Davos. Dort spaltete sich die Gruppe weiter auf: Die einen blieben in Davos, die andern fuhren mit der Schatzalpbahn zum Panoramarestaurant hoch, wo sie die drei Kolleginnen, welche die Wanderung nicht mitmachen konnten, trafen.

Nach 17 Uhr fanden sich alle im „Youth Palace", in der Jugendherberge ein, wo die Zimmer bezogen wurden und sich die Frauen fürs Nachtessen frisch machen konnten. Der Abend wurde mit Plaudern, Jassen, Uno spielen, Speck und Brot essen oder einem Spaziergang verbracht.

Nach einer sternenklaren Nacht lag am Morgen Reif, der sich aber bei den ersten Sonnenstrahlen auflöste. Auch am Sonntag erwartete die Frauen ein strahlender Spätsommertag. Nach dem Frühstück konnte das Gepäck wieder im Bus der Jugendherberge verstaut werden und die Frauen machten sich auf den Weg zum Bahnhof von Davos Dorf. Die Reise ging mit dem Zug nach Klosters und mit der Luftseilbahn auf den Gotschnagrat. Dort teilten sich die Frauen in Gruppen mit verschiedenen Tagesprogrammen auf.  Die einen fuhren im Lauf des Nachmittags zurück nach Davos, die andern wanderten auf dem Panoramaweg zur Parsennhütte und weiter zur Parsenn-Mittelstation. Eine dritte Gruppe folgte dem Pfad über Casanna, Parsennfurgga zum Weissfluhjoch. Da der Weg dem Grat entlang führte, hatten sie eine faszinierende Aussicht in alle Richtungen. Diese entschädigte für die steilen Aufstiege und die unwegsamen Abstiege.

Gegen 16 Uhr waren alle zurück in Davos, wo man sich noch für die Heimreise stärken konnte. Pünktlich um 17 Uhr traf der Bus mit dem Gepäck beim Bahnhof ein und die Turnerinnen bestiegen wenig später den Zug, der alle wohlbehalten nach Hause brachte. (Monika Frey)

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