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Tuffet schiesst den EHC Basel in letzter Minute zum 2:1-Sieg gegen Chur

Topskorer Tuffet sorgt kurz vor Schluss für den Basler Sieg.

Topskorer Tuffet sorgt kurz vor Schluss für den Basler Sieg.

Durch einen Powerplaytreffer von Topscorer Timothé Tuffet eine Minute vor Schluss gewinnt der EHC Basel gegen den EHC Chur mit 2:1.

Es gab in der bisherigen Saison Spiele, die der EHC Basel nicht hätte verlieren dürfen. Dazu gehörte sicher auch die letzte Partie gegen den EHC Chur vor rund drei Wochen. Im aktuellen Spiel hätte der Gast aus dem Bündnerland zumindest einen Punkt verdient gehabt.

Entsprechend enttäuscht über die unglückliche Niederlage und wütend über die Schiedsrichterleistung zeigten sich die Gäste nach dem Spiel.

Sicherheit dank Führung

Basel, erstmals mit dem 19-jährigen Jan Zwissler (mit B-Lizenz aus Visp) und ohne die erkrankten Schir und Reinhard, tat sich wie so oft gegen Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen unheimlich schwer. Bereits nach knapp einer Minute verhinderte Haller mit Glück einen Rückstand.

Die erste Basler Chance des Spiels durch Schnellmann konnte erst nach sechs Minuten notiert werden. Nach dem Führungstreffer durch Marc Sahli wurden die Aktionen etwas besser. Die Führung schien Sicherheit zu geben. Hrabec Sekunden nach Sahlis Treffer sowie Tuffet mit einem Schuss an die Torumrandung kurz vor Drittelsende hatten den zweiten Treffer nur knapp verpasst.

Kaum Lösungen gegen disziplinierte Churer

Im Mitteldrittel agierten die Basler dann wieder zu kompliziert. Ganz anders die Bündner, welche durch einfaches Hockey zu ihren Möglichkeiten kamen, jedoch am guten und sicheren Basler Torhüter Haller scheiterten. Als sich die Abspielfehler und Unkonzentriertheiten häuften, sah sich Albert Malgin bereits in 28. Minute veranlasst, sein Timeout zu nehmen. Kurzfristig hatte diese Massnahme durchaus Wirkung gezeigt, Schnellmann und Gfeller scheiterten aber alleine vor Sarkis.

Auch im Schlussabschnitt fand man kaum Lösungen gegen die defensiv disziplinierten Churer. Nicht unverdient daher der Ausgleich. In der 53. Minute lenkte Vrabec den Pass von John unhaltbar für Haller ab.

Tuffet schiesst Basel ins Glück

Die Schlussminuten sorgten dann für einigen Unmut bei Chur. Plötzlich blutete einer ihrer Spieler heftig. Offenbar wurde durch das Schiedsrichtertrio kein Vergehen erkannt, denn eine Strafe gegen Basel blieb aus.

Rund zwei Minuten vor Schluss scheiterten die Bündner dreimal am glänzend reagierenden Haller im Tor der Basler. Knapp eineinhalb Minuten vor Schluss bekam Basel die Möglichkeit, nochmals in Überzahl zu spielen. Dies wegen unkorrekten Spielerwechsels/unkorrekten Anspiels. Diese Chance lässt sich Tuffet nicht nehmen und schiesst seine Farben eine Minute vor Schluss ins Glück.

Um den Abstand auf den Strich zu vergrössern, ist ein weiterer Sieg am Samstag um 17:30 Uhr gegen EHC Seewen ein Muss. Dabei wird wie gegen den EHC Chur ein einfaches, konzentriertes und effizientes Spiel gefordert sein.

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