Brugg

Traditioneller FDP-Neujahrsapéro

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Bezirksgerichtspräsident Hans Rudolf Rohr

Bezirksgerichtspräsident Hans Rudolf Rohr

Über 50 Freisinnige und Sympathisanten trafen sich am 24. Januar 2016 zum traditionellen Neujahrsapéro im Restaurant Vierlinden in Bözberg.

Bezirksgerichtspräsident Hans Rudolf Rohr hielt ein aufschlussreiches und packendes Referat zum Thema „Die KESB – das bekannte/unbekannte Wesen.“ Nach einer Einführung zur Entstehungsgeschichte des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts und der besonderen Behördenorganisation im Kanton Aargau ging Rohr auf den Aufbau des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts ein. Mit dem Vorsorgeauftrag und der Patientenverfügung haben es die Betroffenen über weite Strecken selber in der Hand für den Fall ihrer Urteilsunfähigkeit vorzusorgen. Muss jedoch eine behördliche Massnahme angeordnet werden, so wird bei der KESB nach den beiden Maximen „Subsidiarität“ sowie „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“ entschieden.

Im Anschluss an das Referat von Bezirksgerichtspräsident Rohr informierte der Brugger Stadtrat Reto Wettstein über den im Bezirk Brugg seit 1. Januar 2016 neu organisierten Kinder- und Erwachsenenschutzdienst „KESD“. Am Ende des offiziellen Teils des Neujahrsapéros sprach der Birrer Gemeindeammann Markus Büttikofer zudem kurz zum angekündigten Stellenabbau der General Electric im Werk Birr. Dabei rief er insbesondere dazu auf, dass das vorhandene Industriebauland in Birr endlich interessierten und innovativen Unternehmen zur Verfügung gestellt werde.

Die vielen Fragen sowie die angeregte Diskussion während des Apéros zeigte das Interesse der Anwesenden am Thema Kindes- und Erwachsenenschutz. Während die eingeführte Professionalisierung grundsätzlich begrüsst wurde, stiess die damit verbundene Kostensteigerung für den Kanton und die Gemeinden auf Kritik.

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