Nachdem die zweite Mannschaft schon vor über sieben Wochen ihre Meisterschaft beendete und mit nur einem einzigen Satzverlust den Aufstieg souverän schaffte, haben nun auch das erste und dritte Team ihre Saison abgeschlossen. Deren Ergebnisse sind zwar rein von der Rangierung her sehr unterschiedlich, die Gesamtbilanz ist jedoch mehr als erfreulich.

Herren 3: Durchzogene Vorrunde...

Die dritte Mannschaft vermochte zwar in der Vorrunde in diversen Sätzen gut mit den Gegnern mitzuhalten, es fehlte jedoch meistens der „letzte Zwick", um den einen oder anderen Satz auch wirklich einzufahren. Als eigentliche Hypothek erwies sich allerdings, dass man ausgerechnet an jenem Abend, als es gegen Teams aus der hinteren Tabellenregion ging, einen besonders schwarzen Tag einzog und mit 0:4 Sätzen die Heimreise antreten musste. So blieb es nach 12 gespielten Sätzen bei lediglich einem Teilerfolg gegen die zweite Mannschaft von Bad Zurzach. Selbst der vorletzte Rang schien angesichts dieser Bilanz vor Beginn der Rückrunde recht unwahrscheinlich.

... erfreuliche Rückrunde

Ohne erkennbare Gründe war aber auf die Rückrunde hin ein echter Ruck durch das Team gegangen. Plötzlich klappte es mit den Anschlägen, und immer öfter gelang der Spielaufbau über drei Positionen. Die entsprechenden Resultate liessen nicht lange auf sich warten: blieb es in den ersten beiden Runden noch bei je einem Satzgewinn, so konnten in der letzten Runde gleich deren drei von vier möglichen gewonnen werden. Selbst gegen den als Gruppenfavoriten gestarteten Gegner aus Schneisingen erreichten die Tegerfelder einen Satz. Überhaupt zeigte sich in der Rückrunde generell, dass die Tegerfelder Männer gegen kein anderes Team der C-Gruppe einen wirklich inferioren Eindruck machte, sondern stets recht gut mithalten konnte. Dank dieser überraschenden Entwicklung gelang es dem Team, sein Punktekonto von eins auf sechs zu steigern und so die rote Laterne an Kleindöttingen 2 abzugeben. Von der Rangierung her ist dies zwar nicht eine eigentliche Grosstat, aber wer die Art und Weise des Zustandekommens dieses Ergebnisses in Betracht zieht, kommt unweigerlich zum Schluss, dass sich auch hier einiges bewegt hat.

Herren 1: Endlich Kreismeister

Die Voraussetzungen für das erste Tegerfelder Team waren völlig anders. In der Spielzeit 2008/09 war man erstmals in die Nähe der Spitze der Gruppe A vorgerückt, so nah, dass am Ende der Saison Rang 2 mit weniger als 10 Ballpunkten Differenz auf den Kreismeister aus Schneisingen herausschaute. Dieses Ende war natürlich bedauerlich, und doch waren sich alle Spieler bewusst, dass der Titel mit etwas mehr Glück möglich gewesen wäre. Insofern war es klar, dass das Ziel Kreismeister schon fast angepeilt werden musste, blieb doch das Kader praktisch identisch. Nun, die grosse Überraschung nach der Vorrunde war sicherlich, dass der Hauptgegner im Kampf um diesen Titel nicht Schneisingen 1, sondern Endingen 1 war. Der amtierende Kreismeister hatte den Beginn der Meisterschaft ziemlich „verschlafen" und lag nach der Hinrunde recht weit zurück. Hingegen lagen Tegerfelden 1 und Endingen 1 zum Jahreswechsel klar vor der Konkurrenz, sodass sich alles auf dieses Duell zuzuspitzen schien. Die Rückrunde brachte hingegen einige unerwartete Resultate, und so lagen vor dem letzten Spieltag die drei erwähnten Teams wieder relativ nahe beieinander. Schneisingen 1 lag zwar etwas zurück, hätte aber bei einem oder mehreren Ausrutschern der Endinger und Tegerfelder noch nach dem Titel greifen können. Nun, um es kurz zu machen, der Traum der Tegerfelder erfüllte sich, wobei es noch der Schützenhilfe der Schneisinger im Spiel gegen Endingen bedurfte, um den Titel des Kreismeisters auch einfahren zu können. Wie schon nach der Vorrunde hatten Tegerfelder und Endinger am Ende gleich viele gewonnene Sätze auf ihrem Konto, aber das Ballpunktverhältnis fiel mit fast +100 Punkten klar zugunsten der Tegerfelder aus.
Mit Abschluss dieser wirklich tollen Volleyballsaison geht das Vereinsjahr allmählich seinem Ende zu. An der Generalversammlung vom 31. März werden diese und andere „Highlights" der Männerriege Tegerfelden noch einmal im Fokus stehen und mit dem Ausblick auf das Vereinsprogramm 2010/11 verbunden werden. Auf dass es in ähnlich erfreulichem Stil weiter gehen möge... (liv)