Tischtennisclub Bremgarten

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Matthias Meier, TTC Bremgarten

Matthias Meier, TTC Bremgarten

Aufholjagd kam etwas zu spät

Die erste Mannschaft des TTC Bremgarten unterlag dem TTC Wädenswil in einem hart umkämpften Spiel.

Die Ausgangslage an diesem Samstagabend liess auf eine spannende Partie hoffen. Zwar lag Wädenswil 1 vor diesem Spiel auf Rang 2 und Bremgarten 1 „nur“ auf Rang 5 in der Tabelle. Aber die beiden Mannschaften trennten lediglich drei Punkte voneinander und auch klassierungsmässig traten die beiden Mannschaften ausgeglichen an.

Bereits in der ersten Runde kam es zum Duell der topgesetzten Spieler. Den ersten Satz konnte Bremgartens Stefan Renold für sich entscheiden. Danach drehte der junge Brite Stephen Jenkins aber auf, bestach mit einer ungeheuren Sicherheit und machte praktisch keine Fehler. Die nächsten drei Sätze – und somit auch der Sieg – gehörten ihm. Auch Sven Wirth hatte in seinem ersten Spiel Mühe, Tritt zu fassen und sich ins Spiel zu beissen. Sein Gegner nutzte die Startschwierigkeiten kaltblütig aus und so musste sich Wirth 0:3 geschlagen geben. Am vielversprechendsten spielte Matthias Meier auf. Zweimal konnte er dank aggressivem Spiel in Führung gehen. Auch im vierten Satz führte er bereits wieder und der erste Sieg für Bremgarten lag in greifbarer Nähe. Wie so oft im Tischtennis wurde dieser aber durch eine kurze Schwächephase von Meier verhindert und die Partie ging in den Entscheidungssatz. Dieser entwickelte sich zu einem wahrhaftigen Krimi. In der Verlängerung war das Glück auf Seiten der Wädenswiler und Meier verlor den Satz unglücklich 15:17, nachdem er selbst mehrere Matchbälle nicht verwertet hatte.

Nun waren die Bremgarter gefordert. Stefan Renold schien sich nach der Startniederlage wieder gefangen zu haben. Er diktierte sein Spiel weitgehend und führte nach 3 Sätzen mit 2:1. Aber sein Gegener schaffte es noch in letzter Sekunde, sich in den Entscheidungssatz zu retten. Auch dieser ging in die Verlängerung – erneut mit dem schlechteren Ende für die Bremgarter. Ein Befreiungsschlag gelang Sven Wirth in seinem zweiten Einzel. Gegen Fabien Mass zeigte er eine bedeutend bessere Leistung als im ersten Spiel und so kam er zu einem relativ ungefährdeten 3:1-Sieg. Matthias Meier blieb in seinem zweiten Spiel gegen Jenkins, der weiterhin makelloses Tischtennis zeigte, allerdings chancenlos. So lag Bremgarten nach den ersten beiden Einzelrunden deutlich im Hintertreffen und stand nun unter Zugzwang.

Zu Beginn sah es auch im Doppel alles andere als nach einer Wende für Bremgarten aus. Das junge Wädenswiler Doppel fegte die Bremgarter im ersten Satz 11:5 vom Tisch. Dann aber spielten Wirth und Renold ihre Routine aus und entschieden die Partie im fünften Satz für sich.

In der letzten Einzelrunde war also noch ein Unentschieden möglich. Dazu mussten aber alle drei Spiele gewonnen werden. Stefan Renold kam mühelos zu seinem Pflichtsieg. Auf Matthias Meier und Sven Wirth warteten aber deutlich schwierigere Aufgaben. Meier ging erneut mit viel Aggressivität und Offensivpower ins Spiel und erspielte sich spektakuläre und schöne Punkte. Auch das Glück stand diesmal auf seiner Seite und so bezwang er Philip Karin trotz umkämpfter Sätze mit 3:0. Nun entschied die Partie zwischen Sven Wirth und Stephen Jenkins über Unentschieden oder Niederlage. Jenkins zeigte aber auch im letzten Spiel keine Schwächen und sicherte den Wädenswilern somit den Sieg. Die Aufholjagd der Bremgarter wurde damit etwas zu früh beendet; ein Unentschieden wäre durchaus verdient gewesen.

Für Interessierte: Das nächste Nati-B-Heimspiel findet am 15.12. in der Isenlaufturnhalle statt. Gastmannschaft ist dann Kloten.

Text: Christos Glaros

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