(cz) In der fünften Runde trat das Fricker Fanionteam gegen die Hauptstädter aus Aarau an. Ein Sieg würde für Frick etwas Abstand nach hinten bringen, bei einer Niederlage könnten die Aarauer zu den Frickern aufschliessen. Der Druck war deshalb für beide Mannschaften relativ gross.

Die Fricker zeigten sich beim Start dem Druck gut gewachsen. Döbeli und Suter gewannen ihre ersten Einzel souverän, und auch Zehnder erkämpfte sich mit etwas Glück seinen Sieg im ersten Einzel. Dass die Sache aber nicht so einfach werden würde, zeigte sich in der zweiten Einzelrunde. Einzig Zehnder konnte punkten. Döbeli verlor mit Pech im Entscheidungssatz und geriet emotional etwas aus dem Tritt. Döbeli und Suter hatten denn auch Mühe, im anschliessenden Doppel ins Spiel zu finden. Der erste Satz ging klar verloren. Aber sie kämpften sich zurück. Erst im fünften Satz verloren sie nach Matchball. Suter verlor anschliessend sein letztes Spiel.

Vor den abschliessenden beiden Einzeln von Zehnder und Döbeli stand es also 4:4. Zehnder, der im ersten Match nicht unbedingt gut, aber erfolgreich gespielt hatte, konnte seinen Steigerungslauf mit einem guten zweiten Spiel in ein sehr gutes letztes Einzel fortsetzen und gewann klar in drei Sätzen. Es lag somit an Döbeli, gegen den nominell schwächsten Aarauer den Sieg zu sichern. Er hatte aber nach den zwei unglücklichen Fünfsatz-Niederlagen im Einzel und im Doppel die Ruhe noch nicht gefunden. Der Gegner witterte seine Chance und spielte stark und lag mit 0-2 Sätzen vorne. Gerade noch rechtzeitig fand Döbeli zurück zu seinem Spiel und gewann. Eine solch wichtige Partie unter solch widrigen Umständen noch zu drehen: Hut ab! In der nächsten Partie spielen die Fricker am 12. November in Wettingen. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ttcfrick.ch.vu/.