Am gleichen Tag, als die Rheinfelder Fussballer über den Ligaerhalt in der 2. Liga jubeln durften, gelang auch dem benachbarten Tennisclub auf dem Engerfeld-Areal eine tolle Rückkehr in diese Spielklasse. Im ersten Jahr nach dem ärgerlichen Abstieg war die Zielsetzung für das Fanionteam klar: Nichts anderes als der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Liga wurde angestrebt. Dafür wurde die Auswahl umgekrempelt - neben "Rückkehrer" Fabrizio Petraglio, der das Captain-Amt übernahm, wurden auch die talentierten Eigengewächse Julius Ingold und Jonas Rinderknecht integriert. Verstärkt wurde die junge Equipe ausserdem durch Marino Hoehnke, einem deutsch-schweizerischen Doppelbürger mit Erfahrungen in der Nationalliga C. Auch die arrivierten Kräfte um Rodrigo Farinha, Fabian Häusel und Cornel Prinz standen als sichere Werte im Aufgebot.

Eine perfekte Mischung aus hungrigen Nachwuchsspielern und abgeklärten Routiniers, wie sich im Ernstkampf ab dem ersten Ballwechsel eindrücklich zeigen sollte. Diese Ambitionen bekamen auch sämtliche Gegner in der laufenden Interclub-Saison 2014 zu spüren - vier Partien endeten mit einem Maximalsieg (9:0). Insgesamt sicherte sich das entfesselte Fanionteam nicht weniger als 44 (!) von möglichen 45 Punkten, sodass der Wiederaufstieg in die 2. Liga als Gruppenerster souverän realisiert werden konnte. Nun ist der Blick bereits wieder vorwärts gerichtet, denn die freche Mannschaft - von Coach Gustav Frutig optimal betreut - will auch eine Spielklasse höher wieder mit sportlichen Glanzpunkten aus Rheinfelder Sicht auf sich aufmerksam machen.

Vor dem gefeierten Aufstieg hatten auch die Damen Aktive und die ersten Mannschaft bei den Senioren (45+) für positive Schlagzeilen gesorgt, indem sie den Ligaerhalt in der 1. Liga sichern konnten. Auch die "alten Hasen" (65+) überzeugten beim Debüt in dieser Altersklasse mit einer Saison ohne Niederlage. Einziger Wermutstropfen war der Abstieg der 2. Liga Seniorinnen.

Bei den übrigen Mannschaften stand eine gemütliche Atmosphäre Im Vordergrund - so auch bei den Seniorinnen (50+) in der 3. Liga, welche sich nach einer Spielzeit ohne Erfolgserlebnis zum Abschluss auch beim "Nachbarn" aus Möhlin geschlagen geben mussten - und vom Lokalrivalen somit auch die "rote Laterne" geschenkt erhielten. Dennoch war die gesellige Saison als Erfolg zu werten. Auch bei den anderen Equipen in der tiefsten Spielklasse - gelang es doch eine erfreulich grosse Anzahl an Interclub-Neulingen bei den erstmals angemeldeten Jungseniorinnen und auch der zweiten Herren-Mannschaften (mit vielen TCR-Junioren) im Wettkampftennis zu integrieren. Als freundlicher Gastgeber wussten sowieso alle zehn Rheinfelder Equipen zu überzeugen.