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Team des Unihockey-Clubs Waltenschwil ist auf Kurs

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Das 2. Liga-Team des Unihockey-Clubs Waltenschwil liegt dank vollem Punktgewinn an der letzten Meisterschaftsrunde vor der Weihnachtspause auf dem guten vierten Zwischenrang.

Die Ausgangslage vor den beiden Partien vom letzten Sonntag (14.12.2008) war für die Freiämter ungemütlich. Der zweitletzte Platz in der Gruppentabelle und "nur" 4 Punkte von bisher 12 möglichen resultierten. Schmerzen durften zudem immer noch die zwei Niederlagen an der Heimrunde vom November.

Doch die Mannschaft zeigte sich am frühen Sonntag Morgen motiviert und kämpferisch. Vielleicht war es ein gutes Vorzeichen, dass die Waltenschwiler bereits um 9:00 in die Partie starteten, bis dahin gewannen die Blue Sharks diese Spiele nämlich immer. Und tatsächlich gingen die Haie gegen den UHC Rudolfstetten früh in Führung. Die erspielten Chancen wurden genutzt und der Spielstand erhöhte sich ungewohnt schnell. Die Rudolfstetter ihrerseits schienen den Start verschlafen zu haben und waren offensiv wenig auffällig, was aber auch der Waltenschwiler Defensive zugesprochen werden muss. Denn diese war konzentriert und abgestimmt. Zwischendurch machten die Freiämter aber plötzlich Fehler und dadurch kam Rudolfstetten zu mehr Chancen. Nach der Pause steigerten sich die Blue Sharks aber wieder und spielten die letzten 20 Minuten hinten abgeklärt und vorne torwütig. Am Schluss gewann Waltenschwil das Spiel klar mit 10:3 Toren.

In der zweiten Begegnung traf das 2. Liga-Team auf Vipers InnerSchwyz. Die Partie begann bereits anders als gegen Rudolfstetten. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stand es 1:1. Das Spiel war interessant und beide Mannschaften hätten in Führung liegen können. Dieser stand Waltenschwil allerdings mit mehreren Treffern nur an die Torumrandung aber näher. Weil die Blue Sharks die vorhandenen Chancen nicht nutzten, gingen in der zweiten Halbzeit die Innerschwyzer in Führung. Waltenschwil wusste in dem Moment nicht zu reagieren und geriet sogar ganz aus der Fassung. Es war jetzt der Zeitpunkt für die Aufführung der Vipers. Denn nur wenige Minuten nach dem 1:2-Rückstand stand es schon 1:5! Trainer P. Müller nahm ein Time-out und forderte von den Spielern eine Reaktion. Zu diesem Zeitpunkt waren noch rund 10 Minuten zu spielen. Die Umstellung von drei auf zwei Blöcke konnte den Druck auch tatsächlich wieder erhöhen. Die Waltenschwiler kamen denn auch zu Toren und konnten in den letzten Minuten das Score sogar egalisieren. In den letzten zwei Spielminuten bekamen die Freiämter vom Schiedsrichter einen Penalty zugewiesen, wegen eines Stockschlags von hinten eines Vipers-Spielers. Doch P. Müller scheiterte, obwohl der Torhüter bereits geschlagen war. Beide Teams hatten sich bereits mit dem Unentschieden abgefunden, als die Blue Sharks in der Offensivzone links aussen einen Freistoss bekamen. Die Anzeigetafel zeigte noch 1 Sekunde zum Spielen an. Der kurze Passe zu Keusch nutze dieser zum Siegestreffer! Die Freude war riesig, die Enttäuschung der Gegner ebenso. Das Spiel hätte zu Gunsten beider Teams ausfallen können, Waltenschwil hat den Sieg aber nicht unverdient und zeigte eine kämpferische Aufholjagd im Schlussabschnitt.
Dank diesen zwei Siegen holte sich Waltenschwil weitere vier Punkte und liegt nun auf dem guten vierten Zwischenrang. Bereits am 4. Januar 2009 geht es in der laufenden Meisterschaft weiter. Und dann müssen wiederum Punkte gewonnen werden, denn nur die ersten vier Tabellenplätze berechtigen zur erneuten Qualifikation in der 2. Liga. (Cha)

Kreisturnhalle Berikon, 14.12.2008
UHC Rudolfstetten - UHC B.S. Waltenschwil 3:10
Vipers InnerSchwyz - UHC B.S. Waltenschwil 5:6

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