Es ist sehr interessant und erstaunlich, mit welcher Sorgfalt bei den Einbürgerungen vorgegangen wird. An der Einwohnerratssitzung vom 22. Januar 2009 wird unter anderem das Einbürgerungsgesuch einer Familie behandelt, welche seit dem Jahre 1993 in der Schweiz wohnhaft ist. Die Kinder sind gemäss den Unterlagen seit Geburt in der Schweiz, wobei das älteste Kind Jahrgang 1992 hat... Ist das älteste Kind 1992 ohne Eltern in die Schweiz gereist? Oder liegt hier nur ein Schreibfehler vor? Ebenso erstaunt dieses Einbürgerungsgesuch:  Eine Frau stellt mit ihren drei Töchter ein Gesuch um Einbürgerung. Es wird beschrieben, dass die Kinder bei den Eltern wohnen. Wer ist aber der Vater? Warum wird er nicht eingebürgert, geschweige denn in den Unterlagen erwähnt? Die SVP-Fraktion enthält weiterhin ihre Stimme bei den Einbürgerungen, bis eine vernünftige Vorgehensweise bezüglich des Öffentlichkeitsprinzips geschaffen wird.

In der Fraktion ist man sich einig, dass in die Sportanlagen Tägerhard sinnvoll investiert werden kann. Ein Sporthotel könnte durchaus wirtschaftlichen Erfolg erzielen. Jedoch dürfen solche Investitionen wie ein Sporthotel keinesfalls von der Gemeinde finanziert und geführt werden. Man stellte sich die Frage, ob ein vollumfängliches Eishockeystadion à la Zürcher Hallenstadion in Wettingen wirklich tragbar wäre. Diese Investition würde der Gemeinde enorm hohen Aufwand bringen und würde kaum von den Einnahmen im Tägerhard gedeckt.

Wie die SVP Wettingen bereits schon angekündigt hat, verlangen wir eine vollumfängliche Information an die Wettinger Wohnbevölkerung betreffend dem „neuen" Polizeireglement. Darin wird zum Beispiel geregelt, dass das „Nichtmitführen" des Ausweises mit CHF 100.- bestraft werden kann, das Autoradio bei der Durchfahrt von Wettingen einen bestimmten Lärmpegel nicht überschreiten darf, Sportveranstaltungen an sonntagen erst nach 10.00 Uhr beginnen dürfen etc.