Am Informationsforum vom 30. Mai 2016 wurde der Suhrer Bevölkerung das Konzept Quartierentwicklung erneut präsentiert. Die SVP Suhr ist auch nach der erneuten und konkreteren Vorstellung alles andere als überzeugt. Weder eine allfällige Steuererhöhung noch hohe Folgekosten können vom Gemeinderat ausgeschlossen werden.

Wir geben dem Gemeinderat jedoch absolut Recht, dass die steigenden Sozialkosten alarmierend sind und etwas getan werden muss, um diesen entgegenzuwirken. Das vorgeschlagene Konzept verfehlt diesen Zweck jedoch aus unserer Sicht. Primär stören wir uns daran, dass eine 50% Stelle geschaffen werden soll, und dass das Aufgabenspektrum doch sehr vage ist. Im Endeffekt sollen dadurch freiwillige Engagements von Bürger für Bürger gefördert werden. Das halten wir für richtig. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies auch zu einem weit tieferen Preis ohne langfristige Fixkosten zu erreichen ist. Daher stellen wir den folgenden Antrag zu Handen der Gemeindeversammlung, und empfehlen den Projektkredit von CHF 750‘000.- zur Ablehnung.

„Es sei ein Betrag von maximal CHF 50'000.00 pro Jahr, vorerst beschränkt bis ins Jahr 2020, ins Budget aufzunehmen, um private Projekte, die die Quartierentwicklung fördern, finanziell zu unterstützen.“

Dadurch können private, freiwillige Engagements gebührend Unterstütz werden. Der Gemeinderat kann die Mittel verteilen und damit die Quartierentwicklung aktiv fördern. Und das zu einem viel kleineren Aufwand und ohne das zusätzliche Stellen in der Verwaltung geschaffen werden.

Die Teilrevision der Bauordnung und des Zonenplans empfiehlt die SVP ebenfalls zur Ablehnung. Dies da dadurch eine der letzten Baulandreserven auf welcher sich Gewerbe ansiedeln könnte wegfällt. Auch halten wir es für nicht sinnvoll, an einem verkehrstechnischen Brennpunkt noch zusätzliche Wohneinheiten zu bauen, solange die Verkehrsproblematik noch nicht gelöst ist.

Die restlichen Traktanden empfiehlt die SVP zur Annahme.

SVP – die Partei für Suhr

Für weitere Auskünfte:

www.svp-suhr.ch