Die SVP Brugg nimmt wiederum mit Freude den Jahresbericht 2009 zur Wirkungsorientierten Verwaltungsführung bei der Feuerwehr zur Kenntnis. Wie in den vergangenen Jahren, konnte dank dem Umstand, dass keine Grossereignisse zu bewältigen waren, ein Ueberschuss erzielt werden und eine entsprechende Summe der Stadt und der Feuerwehr gut geschrieben werden. Wie die Feuerwehr kann die Stadt Brugg ebenfalls wieder eine positive Rechnung präsentieren. Dies trotz nach wie vor schwierigen Konjukturzahlen und sehr tiefen Zinserträgen. Die SVP Brugg bedankt sich bei der Verwaltung für ihre geleistete Arbeit. Durch die Umstellung auf das Harmonisierte Rechnungsmodell 2 war das Jahr 2009 für die Angestellten sicherlich ein sehr arbeitsintensives Jahr, und dies wird sicher auch im laufenden Jahr der Fall sein.
Das Konzept familien- und schulergänzende Kinderbetreuung sowie Erweiterung des Mittagstischangebotes an den Primarschulen und Pilotprojekt Frühbetreuung sind zwei umfangreiche Vorlagen. Bei der Informationsveranstaltung des Stadtrates konnten einige Fragen, welche aus der Vorlage hervorkamen, geklärt werden. Es ist weiterhin nicht die Aufgabe des Staates, die Kindererziehung zu übernehmen. Jedoch ist es in der heutigen Zeit immer schwieriger für Familien dies umzusetzen, und sie sind daher aus verschiedensten Gründen auf eine Fremdbetreuung angewiesen. Mit dieser Vorlage wurde aus Sicht der Fraktion ein zeitgemässes und vernünftiges Pilotprojekt erarbeitet.
Die SVP Brugg stimmt dem Antrag zur Modernisierung und Erweiterung der EDV-Anlage der Stadtverwaltung zu. Dies ist eine fällige Investition, welche getätigt werden muss. Jedoch soll das System laufend von einer zuständigen, ausgebildeten Verwaltungsperson auf dem neusten Stand gehalten werden.
Gegen Ende der Fraktionssitzung gab es dann noch längere Diskusionen zum Planungskredit für einen freien Internetzugang. Man war sich zwar einig, dass ein freier Internetzugang in der Bildungsstadt Brugg ein tolles Angebot ist. Die Machbarkeitsstudie und eventuelle Realisierung des Projektes sollte jedoch von der IBB selbst getätigt werden und nicht von den der Stadt. (pvn)