Minutiös hatte sich das Fuller Team auf das Highlight der Unihockeysaison vorbereitet, das kantonale Unihockeyfinale in Gränichen. Die Zeichen standen gut, denn das ebenfalls teilnehmende Koblenz konnte im letzten Testspiel klar geschlagen werden. Mit vollem Elan ging man demnach in die erste Partie, welche dank hartem Kampf und Durchhaltewillen knapp gewonnen werden konnte. Die Spiele zwei und drei konnte das Team aus Full-Reuenthal ebenfalls für sich entscheiden - man war im Fahrplan. Aufgrund eines Forfaitspiels konnte man sich nach diesen ersten drei harten Partien wieder ein bisschen erholen und taktische Finessen sowie auch Freistossvarianten ausarbeiten. Das letzte Gruppenspiel gegen das Heimteam aus Gränichen war sehr umstritten, jedoch war schon vorher klar, dass beide Teams das Halbfinale erreichen würden. Vielleicht gerade deshalb fehlte die letzte Effizienz und das Spiel ging mit einem Tor Unterschied verloren. Auf das Halbfinale hin war man aber wieder voll motiviert und ging dementsprechend agil in das Spiel gegen Fahrwangen. Nach kurzer Zeit war man schon mit zwei Toren in Rückstand geraten - der Gedanke an den Sieg schwand langsam. Man konnte sich aber dank einer guten Teamleistung nochmals aus dieser misslichen Lage befreien und das Spiel noch mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Im Finale musste man wieder gegen Gränichen antreten, die Revanche wollte man Nutzen und den Turniersieg einfahren. Das Spiel verlief sehr gut und man konnte den bereits etwas gereizten und müde wirkenden Gegner in Kontrolle halten. Zwei Minuten vor Ende der Partie war man mit drei Toren in Front und konnte aus einer kontrollierten Defensive heraus spielen. Am Ende gewann der STV Full-Reuenthal die Partie mit 6:4 und konnte sich über einen grossen Pokal und Früchtekorb freuen.
Noch zu erwähnen gilt es, dass das Team neben den sieben einheimischen Feldspielern durch eine 17jährige Torhüterin ergänzt wurde, welche die Gegnerschaft oftmals zur Verzweiflung brachte.


(h. l.) Martina Manhartsberger, Thomas Vögele, Christoph Braun, Michael Zbinden
(v. l.) Lukas Keller, Severin Blindenbacher, Marco Brunner, Jonas Pfändler