Handball

STV Baden hat zum Rückrundenstart eine offene Rechnung

Der STV Baden trifft zum Rückrundenstart auf Birsfelden.

2019 beginnt mit einem Heimspiel gegen den TV Birsfelden. Ein Gegner, gegen den Städtli 1 immer wieder Mühe bekundet – und eine miserable Heimbilanz aufweist.

Neun Spiele hat Baden seit 2016 schon gegen Birsfelden ausgetragen und es dabei immer wieder geschafft, der Papierform nicht gerecht zu werden. Zuletzt am 5. Mai 2018, als Baden mit dem Kopf schon in der Aufstiegsbarrage war und Birsfelden in der Aue zwei Sekunden vor Schluss den Siegestreffer zum Ligaerhalt erzielte. 

Logisch, schworen die Städtlianer Revanche und gingen allen Veränderungen im Team zum Trotz als klare Favoriten in die erste Meisterschaftspartie 2018/2019. Bloss lief es auch diesmal nicht wie geplant: unentschieden, wieder dank einem Birsfelder Tor in der letzten Minute. 

Die Bilanz der neun Begegnungen seit dem Aufstieg der Birsfelder in die NLB: 4 Siege, 4 Niederlagen, 1 Unentschieden. Besonders bitter: Seit 2016 konnte noch kein einziges Heimspiel in der Aue gegen diesen Gegner gewonnen werden! 

Neues Spiel, neues Glück: Selbstverständlich wird das Team von Trainer Björn Navarin alles daran setzen, diesen Fluch zu brechen und dabei mit einer hochkonzentrierten Leistung wie zuletzt gegen Endingen zu überzeugen. 

Nach der langen Feiertagpause darf man gespannt sein, wie die beiden Mannschaften wieder in den Spielbetrieb zurückgefunden haben. In einem Trainingsspiel gegen den BSV Bern hat Städtli 1 trotz 41:31-Niederlage gute Ansätze gezeigt, wobei sich die Absenz von Abwehrstütze Patrick Schweizer (Fussoperation) gegen einen derart starken Gegner naturgemäss besonders bemerkbar machte. Schweizer kann hoffentlich ab März wieder mittun und sollte am Freitag die einzige Absenz im Badener Kader sein. 

Spieler und Staff wollen die offene Rechnung mit Birsfelden begleichen und freuen sich auf zahlreiche, lautstarke Unterstützung im Hexenkessel Aue!

Adi Lehner verlässt Städtli 1

Fünf Jahre nach dem Aufstieg in die NLB zieht sich der Co-Trainer des Fanionteams aus dem Trainings- und Spielbetrieb zurück. Dem STV Baden Handball bleibt er aber als Sportchef erhalten. 

Die erfolgreiche Führungscrew von Städtli 1 erfährt im neuen Jahr eine tiefgreifende Veränderung: Adi Lehner beendet aus persönlichen Gründen seine Tätigkeit als Co- und Goalie-Trainer und nimmt auch nicht mehr am Spielbetrieb teil. 

Seine Aufgaben werden bis Ende Saison interimistisch durch Marketingchef und Städtli-1-Tormann Michael Schoch übernommen. 

Adi Lehner bleibt dem STV Baden Handball als Sportchef erhalten und unterstützt weiterhin die Medienarbeit. Verein und GmbH danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Spielfeld und freuen sich, in zentralen Bereichen weiterhin auf ihn zählen zu dürfen.

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