Die Musikgesellschaft Möhlin verwöhnt die Besucher ihres Kirchenkonzerts

Am verschneiten 1. Adventsonntag war es wieder so weit. Die Musikgesellschaft Möhlin, unter der Leitung von Matthias Bauer, lud zu ihrem traditionellen Kirchenkonzert in der gut besuchten römisch-katholischen Kirche in Möhlin ein.

Der Einstieg bildete die glanzvolle „Unity Fanfare“, in der sich festliche Chöre sowie emotionale Melodien abwechselten, und das Publikum so richtig auf das Konzert einstimmte. Es folgte der andalusische Tanz „Cordoba“, ein anspruchvolles Werk, welches mit Bravur vorgetragen wurde. Als nächstes spielte die Musikgesellschaft Möhlin das Stück "Fanfare and Dance" aus dem 3. Akt des Balletts „Schwanensee“ von Tschaikowsky, in einer wunderbaren Adaptation für sinfonische Blasorchester. Teddy Kirmess, der das Publikum erzählerisch gekonnt durch das Programm führte, leitete dann zu einem Ohrwurm über. „Halleluja“ von Leonard Cohen ist wohl eine der bekanntesten populistischen Balladen, welche gefühlsvoll vorgetragen, dem Zuhörer eine „Gänsehaut“ entlockte. Mit den „Four Norfolk Dances“ wurde das Publikum dann in eine, für seine prächtigen Dörfer und ausgedehnte Seenplatten, berühmte Landschaft Englands entführt. Passend zur Weihnachtszeit war das nächste Stück „Celebrate“. Dieses energische Werk, das voll glänzenden Melodien und mitreißenden rhythmischen Passagen steckt, verlangte von der Musikgesellschaft all ihr Können ab, und begeisterte die Zuhörerschaft restlos. Als dann die Melodie zu „Ben Hur“ erklang, sah man vor dem geistigen Auge die Bilder des berühmten Wagenrennens aufkommen. Den Abschluss des Konzertes bildete „Jingle Bells goes Rio“. Die bekannte Melodie kam einmal ganz anders daher, nämlich in einer gelungenen Sambaverkleidung.

Als Zugabe spielte die Musikgesellschaft von Felix-Mendelssohn Bartholdy „Hark! The Herald Angels “, welches für dieses anspruchvolle und äusserst gelungene Kirchenkonzert den würdigen und stimmungsvollen Schlusspunkte setzte.