In einem Leserbrief in der AZ hat sich Hr. F. am 16. Sept. 2017 kritisch zur Empfehlung der Ortsparteien (Fünferticket aus ihren Kreisen) geäussert, und bemängelt, dass damit die ungebundenen Wähler nicht berücksichtigt wären.

Die SP möchte dazu gerne festhalten: Tatsächlich verweisen ALLE drei Ortsparteien in Seengen und nicht alleine die SP auf dieses Fünferticket und die "Seenger Zauberformel". Dies tun sie aus gutem Grunde: Es sind nämlich die Ortsparteien, welche seit Jahren für eine ausgewogene Zusammensetzung der Seenger Behörden besorgt sind, welche regelmässig Vakanzen in Kommissionen zu besetzen bemüht sind und damit ein funktionierendes Gemeinwesen aufrecht erhalten. Wie wir alle aus vielen anderen Gemeinden wissen, ist dies heute keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die SP möchte Herrn F. zudem die Frage stellen, wieso ein künftiger Gemeinderat mit 3 Mitgliedern aus dem Gewerbeverein (sein bevorzugtes Szenario und damit bestehend aus drei Interessenvertretern mit eigenen Zielen) eine ausgewogenere Vertretung der Seenger Bevölkerung darstellen und damit automatisch eine bessere Zukunftsgestaltung von Seengen garantieren soll? Als wichtig für ein solches Mandat erachtet die SP die Einbindung eines Gemeinderates in die Bevölkerung – Gedankenaustausch, Informationsfluss, Bürgernähe usw. sind hier die Stichworte. Eine Einbindung eines Ratsmitgliedes in eine Partei ermöglicht diese Bürgernähe auf einfache Art und Weise und stellt einen breiten Informationsfluss zur Bevölkerung und zurück sicher.

Die SP steht darum hinter dem Fünferticket der Ortsparteien. Mit Hannes Bopp wählen Seenger und Seengerinnen eine Persönlichkeit, der das "Handeln zum Wohle aller" praktisch in die Wiege gelegt wurde. (pst)