Turnverein Eiken

Starke Reaktion der HSG Obermumpf

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Spielbericht(e) der HSG Obermumpf
Verteidigungsarbeit ansprechend, Angriffsspiel dürftig und es weihnachtet.


Am vergangenen Samstag bestritten die Handballer der HSG Obermumpf ein Auswärtsspiel gegen den HC Ehrendingen 2, welches in der doch sehr kühlen Sporthalle Aue in Baden stattgefunden hat.

Doch bevor ich näher auf dieses Spiel eingehe, werden wir noch auf den Klassiker vom 12.11.2016 zurückblicken. Ein Klassiker deshalb, denn die HSG Obermumpf empfing keinen geringeren als die Mannschaft vom TV Stein III und wer diese Spiele bereits in der Vergangenheit miterlebt hat weiss, dass sind spannende meist hoch emotionale Spiele, also keine Alltagskost und erst noch Eintrittsfrei.


Damit nicht genug, bevor das Spiel angepfiffen wurde, fand noch der Sponsoren-Apéro statt, der sehr gut besucht war. Zusammen mit den Fans beider Lager und in Anwesenheit unserer Sponsoren sowie der geladenen Gäste füllte sich die Halle zusehends und das Spiel wurde pünktlich um 15.00 Uhr vor einer stattlichen Zuschauerzahl angepfiffen.
Die Vorgaben vom HSG Trainer an seine Spieler waren klar, zwei Punkte müssen her, denn Weihnachten ist noch in weiter Ferne und Geschenke nehmen höchstens wir entgegen.
So startete die HSG ins Geschehen und zog schnell mit drei Toren davon, doch wer jetzt gedacht hat, dass wird ein Zuckerschleck für die HSG, der irrte. Die Steiner Spieler hielten dagegen und je länger das Spiel dauerte wurde offensichtlich, die HSG steht hinten solide und nach vorne, da fehlt etwas. Bis zur Pause drehte die Steiner Mannschaft den Spielverlauf zu ihren Gunsten um, so dass mit dem Pausenresultat von 09:12 für die Steiner, die Garderoben aufgesucht werden konnten.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde das Spiel vom sehr gut leitenden Schiedsrichter wieder angepfiffen, so dass die Aufholjagd der HSG beginnen konnte. Doch von Aufholen keine Spur, die HSG kam nicht mehr zum Torerfolg und die Steiner legten immer wieder ein Tor vor. Bis zur 16 Spielminuten der zweiten Halbzeit zeigte die HSG ihren besten „Schallala und Trallala“ Handball und erzielte in dieser Phase gerade einmal ein einziges Tor, kein Witz. Die Steiner Spieler zogen ihrerseits in dieser Phase  Tor um Tor davon, womit der Vorsprung zur HSG beträchtlich anwuchs und das Spiel einer Vorentscheidung nahe war.


Doch wie pflegt mach gerne zu sagen: „Erstens kommt es anders und zweitens ganz bestimmt“.
Nicht ganz fünf Minuten blieben der HSG noch bis zum Spielende, um die Aufholjagd zu starten, denn der Trainer hatte ja erst kürzlich Geburtstag und wenn schon keine Weihnachtsgeschenke vergeben werden, dann eben ein Geburtstagsgeschenkli. Ein letztes Team-Timeout und der HSG Trainer muss wohl die richtigen Worte an seine Spieler gerichtet haben, denn der Rückstand schrumpfte zusehends und es könnte doch noch für den HSG reichen, wenn endlich erfolgreich im Angriffsspiel abgeschlossen wird und eben, kein „Schallala und Trallala“.
Mit vollem Elan ging es in die letzten Minuten und schon wurde ein Spieler der HSG mit einer zweiminütigen Strafe bestraft, denn so ist es im Handball, wer nicht fair spielt, wird bestraft. Also machten wir das Unmögliche möglich, hielten hinten dicht, angeführt von unserem Tominator im Tor, holten Tor um Tor auf, die Stimmung in der Halle stieg von Minute zu Minute, bis uns kurz vor Schluss das vielumjubelte Ausgleichstor zum 19:19 gelang. Ein Punkt für beide Mannschaften, da wäre sicher keiner unzufrieden gewesen und ich übrigens auch nicht.
Doch blieben noch ein paar wenige Sekunden zu spielen und die Spieler der Steiner Mannschaft hatten noch ein Anspiel zu gute. Schnelles Anspiel der Steiner unterbinden, doch wenn der Abstand zum Gegner beim Anspiel nicht eingehalten wird, so wird das rigoros bestraft, denn das ist nicht fair, gehört sich nicht und führt dazu, dass der fehlbare HSG Spieler eine rote Karte erhält und als Zugabe die fehlbare Mannschaft mit einem Strafwurf bestraft wird, als ob Rot nicht schon genug Strafe wäre. So ist das eben mit dem Regelwerk, wer nicht fair spielt, der wird bestraft.

Rote Karte hin oder her, zuerst muss noch der Strafwurf  geworfen werden und immerhin, in unserem Tor steht ja unser Tominator. Anpfiff, Wurf aus sieben Meter, unser Tominator hält, aber nur fast, der Ball ist drin, schade und das Spiel ist aus.

Die HSG verliert knapp das Spiel gegen den TV Stein III mit 19:20, macht ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, womit die Steiner zwei Punkte auf der Habenseite haben, punktgleich zur HSG aufschliessen konnten und aufgrund der besseren Tordifferenz die HSG sogar in der Tabellenrangliste überholten.

Was nehmen wir aus diesem Spiel mit, wieder einmal ein spannendes Spiel für die Zuschauer und wer fair spielt, ist am Ende meist der Glücklichere, oder?

Wie bereits angekündigt, noch ein paar Zeilen zum vergangenen Spiel gegen den HC Ehrendigen 2, welches am vergangenen Samstag und zum Verdruss aller auf 12.15 Uhr angesetzt war.
Die Ehrendinger, bis anhin auch zwei Punkte wie wir auf dem Konto, welche sie sich gegen den eben besagten TV Stein III erspielten.
Die Ehrendinger waren der HSG unbekannt, doch eines war klar, so ein Lapsus wie im vergangenen Spiel, durfte uns nicht nochmals geschehen. Also, hinten dicht und vorne kein „Schallala und Trallala“ Handball, denn Geschenke werden heute nicht verteilt.

Gut gestartet und sehr erfolgreich im Angriff, konnten wir uns schnell absetzen. Die Ehrendinger fanden kein Rezept gegen unser Angriffsspiel und unsere Verteidigung angeführt vom Tominator, einfach perfekt. So gingen wir mit einem guten Polster in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit wollte unsere Mannschaft dann doch nochmals ihren „Schallala und Trallala“ Handball vorzeigen, denn einige unserer Fans waren auch mitgereist und denen müssen wir etwas für das Auge bieten, muss das unbedingt unser „Schallala und Trallala“ sein?
Naja, die Ehrendinger witterten ihre Chance und holten mittels Tempogegenstoss Tor um Tor auf, bis nur noch eine Differenz von plus Sieben für den HSG auf der Anzeigetafel stand. Der HSG Trainier unterbrach mittels Team-Timeout, kurze Ansprache, dass es so nicht weiter gehen kann und siehe da, es funktioniert wieder.
Am Ende stand es verdientermassen 18:31 für die HSG, alle konnten sich in der Torschützenliste eintragen, ausser unser Tominator und der Trainer, die haben wichtigere Dinge zu tun, als Tore zu schiessen.

Noch ein spielfreies Wochenende und schon steht das nächste Fricktal-Spiel an. Als nächsten Gegner sind unsere Nachbarn aus Frick am 10.12.2016 zu Gast in der Sporthalle Lindenboden Eiken,  Spielbeginn ist um 17.00 Uhr.

Die Wette ist somit eingelöst, der Bericht ist geschrieben und ich hoffe, es kommt in diesem Jahr kein weiterer dazu.

Euer Schreiberling
  
P.R.

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