Die Zürcher Kunstturnertage werden als Qualifikationswettämpfe für die nächsten Kaderselektionierung ausgetragen. Zwei Turner aus der Kunstturnerriege SATUS ORO waren im Teilnehmerfeld mit dabei und zeigten der Konkurrenz, dass sie ebenfalls zur schweizerischen Spitze angehören.

 Der Turnverein und die Kunstturnerriege Neftenbach führten die 100. Zürcher Kunstturnertage vom 13./14. Mai 2017 in Neftenbach durch.

 Die Organisatoren, in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Turnverband, unternahmen alles, um die Sporthalle Neftenbach in eine Wettkampfarena umzubauen, welche die sicherheitstechnischen Vorgaben erfüllt und gleichzeitig den Besuchern und Nachwuchs-Athleten optimale Möglichkeiten bot, die Wettkämpfe der Turner möglichst hautnah miterleben zu können. Die Zürcher Kunstturnertage wurden auch dieses Jahr als Qualifikationswettkampf für die nächste Kaderselektionierungen ausgetragen.

 Athleten aus der ganzen Schweiz zeigten Spitzensport auf höchstem Niveau. Da das Teilnehmerfeld in den letzten Jahren stark zugenommen hat, wurde die Teilnahme auf die Turner des Programms 2 bis Programm 6 beschränkt.

 Unter den Turnen kämpften auch zwei Athleten der Kunstturnerriege SATUS ORO (Oftringen - Rothrist, Oberentfelden) um einen der Spitzenplätze.

 Sportlich zeigten die Turner im Programm 3 einen interessanten Wettkampf. In diesem starken Teilnehmerfeld leistete sich Paul Peyer einen harten Kampf gegen seine starken Konkurrenten. Den Wettkampf startet er mit dem Reck. Die Bodenübung vermochte der Strengelbacher hervorragend umzusetzen. Am schwierigen Gerät Pferdpauschen konnte er seine Übung sauber durchturnen. Mit einer hervorragenden Ringübung, einem soliden Sprung und einer guten Barrenübung gelang Paul der Sprung auf den 9. Schlussrang.

 Im Programm 5 startete Luca Murabito zum ersten Wettkampf in dieser Saison. Aufgrund einiger Verletzungen in den letzten Monaten und den damit reduzierten Trainingseinheiten, gelangen nicht alle Übungen zur Zufriedenheit von Luca. Trotzdem reichte es ihm am Wettkampfschluss, mit seinen guten Leistungen, auf den ausgezeichneten 11. Rang. Und somit hat der Oftringer eine solide Standortbestimmung geschaffen.