Frauenturnverein

Sportliche Frauen bei grosser Hitze unterwegs

megaphoneVereinsmeldung zu Frauenturnverein
..

Reise des Frauenturnvereins Othmarsingen

Am Wochenende vom 20./21. August trafen sich 13 Mitglieder des FTV Othmarsingen zur Vereinsreise. Per Zug ging es via Zürich, Arth Goldau, Göschenen vorbei an Saviris‘ Baukränen in Andermatt nach Oberwald im Wallis. Der Kluge fährt im Zuge - wir hatten keinen Stau am Gotthard und erhaschten dreimal das Kirchlein von Wassen. Speziell war die Fahrt in der für uns Flachländerinnen eher unbekannten Matterhorn-Gotthard-Bahn.
In Oberwald angelangt wurden wir von hilfsbereiten Männern mit sehr guten Fahrrädern von der SBB ausgestattet, natürlich inkl. Velohelm. Es waren keine Flyer - also nahmen wir die rund 30 km bis Fiesch sportlich in Angriff, inklusive Rucksack am Rücken versteht sich.
Der Rottenweg (die Rhone heisst hier noch Rotten) ist sehr gut zum Fahren, unterhaltsam mit rauf und runter. Bei dieser Hitze von über 30 Grad kamen wir aber teilweise an unsere Grenzen und so genossen wir den Zwischenhalt in einem schönen Gartenrestaurant. Danach trafen wir bald in Ernen ein, wo wir den wunderschön erhaltenen alten Dorfkern bestaunten. Noch wenige Kilometer trennten uns von Fiesch, wo wir die Fahrräder wieder deponierten. Auf der ganzen Strecke herrschte eine hilfsbereite Kameradschaft (Sattel verstellen, Rucksack neu auf den Gepäckträger schnallen usw.).
Die Uebernachtung im Sportzentrum Fiesch ist empfehlenswert, sowohl die 2-4er Zimmer als auch Nachtessen und Frühstück hielten dem Preis bestens stand. Im grossen Speisesaal war es zu heiss, so begaben wir uns noch ins Dorf und genossen einen Absacker und bestaunten den Mond.
Nach dem Frühstück ging es per Zug bis Mörel, wo wir die Gondeli auf die Riederalp bestiegen.
Der nette Bahnhofvorstand erlaubte uns, einen Teil unseres Gepäcks zu deponieren, was ein Teil der Gruppe gerne beanspruchte.
Der Moränenweg mit Sicht auf den Aletschgletscher (im Winter mit Schnee sieht er weniger erbärmlich aus als im Sommer) brachte uns in ca. 2 ½ Stunden Marschzeit zurück auf die Riederalp; das gemütliche Mittagessen im „Chüestall" bleibt uns sicher gut in Erinnerung.
Unterwegs durften wir noch feststellen, dass Hunde an die Leine gehören. Ein Aufseher stellte eine Hundehalterin vor die Entscheidung, den Hund an die Leine zu nehmen oder 70 Euro zu bezahlen.
An diesem Wochenende musste die SBB wiederum Entlastungzüge bereitstellen. Reisende dürfen nicht erwarten, dass ein Anschluss abgewartet wird; hätten wir uns in Brig nicht gesputet, wäre der Zug Richtung Bern ohne uns losgefahren. So hatten wir in Bern genügend Zeit, uns am Bahnhof nochmals mit einer Erfrischung zu verwöhnen. Um 19.30 Uhr trafen wir dann wieder in Othmarsingen ein und durften unseren zwei Reiseleiterinnen Elisabeth und Rosmarie ein herzliches Dankeschön für eine tolle Reise ausdrücken.
Da wir an diesen zwei Tagen unsere Muskeln ordentlich strapaziert hatten, beschlossen wir, am Montag das Turnen ausfallen zu lassen - und radelten nach Villmergen in die Badi. Gute Idee! (rfi)

Meistgesehen

Artboard 1