HSG Leimental

Spielbericht SPL2 HSG Leimental: Kampf gewonnen!

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Sieg in extremis der Leimentalerinnen!

Sieg in extremis der Leimentalerinnen!

Kampf angenommen, Kampf gewonnen!

Nach 60-minütiger Zitterpartie zeigen die SPL2-Handballerinnen der HSG Leimental Herz und erkämpfen sich in Extremis 2 Punkte gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer LK Zug II.

Obwohl die Leimentalerinnen am Samstag zuvor endlich auf die Erfolgsschiene einschlagen konnten, waren die Vorzeichen in dieser Woche alles andere als rosig. Krankheits- und verletzungsgeplagt standen im Abschlusstraining gerade noch 7 Spielerinnen zur Verfügung. Keine einfache Ausgangslage im Hinblick auf einen Gegner, der bisher drei Siege und ein Unentschieden auf dem Konto einfuhr und generell für sein schnelles Gegenstossspiel bekannt ist.

Vielleicht gerade zum Trotz starteten die Leimentalerinnen beherzt ins Spiel und konnten mit 3:0 vorlegen. Leimental verwertete mehrere gut herausgespielte Torchancen, dabei erzielte Ilenia Zimmerli 5 der ersten 11 Tore durch starke Würfe aus der zweiten Reihe.  Natürlich liess die Zuger Antwort nicht lange auf sich warten. Durch schnelles Umschalten stellten sie die Gastgeber immer wieder vor Probleme. So stand es zur 25. Minute 10:13 für die Gäste. Bis zur Pause konnte Leimental die Fehlerzahl herunterschrauben und zum 15:16 aufschliessen.

Nach dem Seitenwechsel wechselte die Führung hin und her; erst nach 46 Minuten konnte sich der LK Zug II wieder mit 3 Toren absetzen. Es schien, als ob das junge Gästeteam den längeren Atem besass und den Vorsprung über die Zeit bringen könnte. Allerdings stellte Coach Mathys 10 Minuten vor Schluss das Verteidigungssystem um. Und diese Taktik machte sich bezahlt. Leimental brach nicht etwa ein, sondern bewies viel Kampfgeist und Nerven. Nach 57 Minuten erzielte Aline Mathys per direkten Gegenstoss eines ihrer 9 Tore zum 30:31. Wenig später verwertete Stephanie Mathys den Siebenmeter zum 31:32 und 46 Sekunden vor Schluss konnte Tabea Götsch den nächsten Gegenstoss im Zuger Tor versenken. Damit glich Leimental erstmals seit Minute 40 wieder aus!

In der verbliebenen halben Minute spielten die Zugerinnen, da in Unterzahl, ohne Torhüterin und konnten 8 Sekunden vor Abpfiff nochmals vom Flügel abschliessen. Der Wurf wurde Beute von Leimentals erneut sehr stark aufspielenden Torhüterin Marion Ort und der Abpraller landete in den Händen von Stephanie Mathys. Diese brauchte nicht lange überlegen und erzielte von der Neunmeterlinie aus den Siegtreffer ins gegnerische leere Tor. Die Leimentalerinnen konnten sich also nach nervenstarker Aufholjagd mit zwei Punkten belohnen.

HSG Leimental – LK Zug II 33:32 (15:16)

Therwil 99er – 80 Zuschauer – Schiedsrichter: Costa Dimitri / Zwahlen Joel - Strafen: 2 Mal 2 Minuten gegen Leimental; 4 Mal 2 Minuten gegen Zug.

HSG Leimental: Amman (für 1 Penalty) / Ort (17 Paraden); Ebi (1), Götsch (3), Herde, Krieger (1), Letze, Lorenz (3/1), A. Mathys (9), S. Mathys (7/3), Muzzolini, Weber, I. Zimmerli (9), L. Zimmerli.

LK Zug II: Abt (8 Paraden) / Pétursdóttir (2 Paraden): A. Gwerder (5), K. Gwerder (3), Y. Gwerder (2/1), Heinzer (5/3), Isenring (2), Jónsdóttir (1), Rakaric (2), Speerlin (1), Spieler (6), Steinmann (1), Tschamper (3), Wegmüller (1).

Bemerkungen: Leimental ohne Brogle (verletzt), Czerwenka und Negroni (rekonvaleszent). Zug ohne Annen (verletzt)

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