Die Ansage zum Saisonstart war ebenso klar wie ambitioniert: Trotz markant verjüngtem Team soll Baden 2018/19 wieder vorne mitspielen und wie schon letzte Saison schliesslich eines der beiden Teams der NLA-Barrage sein. 

Sieben Spiele später fällt die Zwischenbilanz durchzogen aus. Zu Hause setzt das Team von Trainer Björn Navarin sein Potenzial erfolgreich um – auswärts ist aber noch reichlich Luft nach oben: Makellosen sechs Punkten aus drei Heimspielen stehen magere zwei Zähler aus vier Auswärtspartien gegenüber. Macht Rang 6 mit 8 von 14 möglichen Punkten und bereits 6 Punkte Abstand auf das noch ungeschlagene Spitzenduo Endingen und Stäfa.

Nun gastiert Stäfa in der Aue. Die Affiche ist unter anderem deshalb interessant:

  • Die Zürcher kehrten in den vergangenen beiden Jahren ohne Punkte wieder aus der Aue heim und wollen endlich einmal an der Limmat punkten.
  • Stäfas Topshooter Philipp Seitle war bis Ende letzter Saison bei Städtli ein Torgarant auf der mittleren Position.
  • Auch Lakers-Captain Lukas Maag lief schon in Badener Farben auf, bevor er wieder zu den Seebuben zurückkehrte.
  • Die Lakers empfangen kommende Woche den TV Endingen bei sich zu Hause und möchten dann ungeschlagen um die Tabellenspitze fighten.

Städtli 1 wird alles daransetzen, die starke Heimserie fortzuführen. Zum einen, um zu beweisen, dass die Mannschaft intakt und deutlich besser ist, als es die Auswärtsresultate vermuten lassen. Zum anderen, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht vorzeitig abreissen zu lassen.

Die Ausgangslage, kurz und knapp: Will Baden aus eigener Kraft vorne mittun, muss ein Heimsieg her.