Sozialdemokratische Partei

SP Brugg ist schockiert über die Börsenverluste

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Fraktionssitzung vom 17. Juni

Anlässlich der Brugger Fraktionssitzung der SP Brugg Windisch vom letzten
Mittwoch wurde unter anderem der Rechenschaftsbericht und die Rechnung 2008
besprochen. Die SP zeigt sich schockiert von den Verlusten, welche auf dem
Anlagevermögen zu verzeichnen sind: Neben rund 2 Mio. Buchverlusten, welche
allenfalls mit einiger Geduld und starken Nerven über die nächsten Jahre wieder wett
gemacht werden können, schmerzen insbesondere die bereits realisierten
Abschreiber von rund 1 Mio. Franken. Die SP wird zu der Anlagestrategie des
Stadtrates noch einige Fragen im Rat vorbringen.
Die Vorlage für eine Verlängerung des Versuchsbetriebes des Mittagstischs
Oberstufe im Altersheim schickt die SP zurück an den Absender. Der Stadtrat
schreibt, dass man weitere 1 ½ Jahre Erfahrung brauche, um den Versuchsbetrieb
beurteilen und eine definitive Lösung vorschlagen zu können. Die vorliegenden
Nutzungszahlen sprechen aber bereits Bände: der Mittagstisch im Pic ist rund 10 -
20-mal besser besucht als jener im Altersheim. Damit bestätigt sich, was die SP
bereits bei der damaligen Vorlage zum Oberstufenmittagstisch im Altersheim
befürchtete: Das Ambiente ist nicht für die Jugendlichen geeignet, die Betreuung
nicht gewährleistet und damit wird das Angebot schlecht oder gar nicht
wahrgenommen. Es gibt nichts, was für die Altersheim Variante spricht, aber sehr
vieles für die Variante Pic. Der Stadtrat soll hier nochmals über die Bücher.
Auch den Baukredit für die Sanierung des Freibades wird die SP zurückweisen: Die
Vorlage ist Pflästerlipolitik in Reinkultur. Eine momentan etwas teurere, dafür über
Jahre nachhaltigere Sanierung würde weit mehr Sinn machen. Dass die Badi
umfassend saniert werden muss, ist unbestritten, das belegen auch die ständig
sinkenden Besucherzahlen. Um die Attraktivität zu steigern könnte die konsequente
Nutzung der Sonnenzellen für die Beheizung des Aussenbades genutzt werden, so
dass die Brugger Badi auch in den Saisonrandzeiten attraktiv wird.
Den Änderungsantrag zum Geschäftsreglement will die SP nicht für ungültig
erklären, lehnt aber den Inhalt des Antrages ab. Ebenso wird die Interpellation von
Andreas Schweizer abgelehnt. (hka)

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