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SP Bezirk Brugg kritisiert OASE-Kurswechsel des Kantons scharf

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Der Kanton drückt beim Strassenbauprojekt «OASE» im Raum Brugg-Windisch aufs Gaspedal – mit Folgen für Mensch und Natur und mit gütiger Unterstützung der Gemeindeexekutiven. Die SP fordert einen Marschhalt und eine klare Priorisierung des öffentlichen Verkehrs sowie des Velonetzes.

Aufgrund der Resultate der öffentlichen Anhörung zieht der Kanton die OASE-Planung im Raum Brugg-Windisch vor, während die Massnahmen im Raum Baden zurückgestellt werden. Die stets propagierte Ausgewogenheit zwischen den Regionen gerät damit zur Farce. Dass der Kanton zudem unverblümt die vermeintliche politische Akzeptanz als Grund für seinen Kurswechsel nennt, ist befremdend.

Für die SP ist unklar, mit welcher Legitimation und mit welcher Absicht die Stadt- und Gemeinderäte in Brugg und Windisch das Projekt durch ihre positiven Stellungnahmen derart vorantreiben – trotz Widerstands und zum Nachteil der Bevölkerung. Die SP verurteilt dieses undemokratische Verhalten und wird entsprechende politische Vorstösse einreichen. So fragt Gross- und Einwohnerrat Martin Brügger in einer Interpellation etwa: «Wie viel ist der Stadtrat bereit für den zusätzlichen Durchgangsverkehr zu opfern (Kulturland, Finanzen, etc.) und gleichzeitig der örtlichen Bevölkerung an neuen Emissionen zuzumuten?».

Die Blechlawine mitten durchs Wasserschloss und durch die Wohnquartiere rückt damit in greifbare Nähe – und mit ihr massive Kosten für die betroffenen Gemeinden. «Sollte der Badener Ast zudem erst viel später oder gar nie realisiert werden, würde unsere Region den gesamten Mehrverkehr aus dem Unteren Aaretal und Süddeutschland in Richtung Autobahn abbekommen.», stellt SP-Co-Präsident Sacha Schenker fest.

Die SP lehnt die generelle Ausrichtung des Projekts daher ab und fordert ein Umdenken. Denn: Wie wollen wir den Klimawandel bekämpfen, wenn wir bei mehr Einwohnern automatisch an mehr Autoverkehr denken? Und wie viele zusätzliche Emissionen sollen der Bevölkerung noch zugemutet werden?

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