FDP.Die Liberalen Untersiggenthal

Sommeranlass zum Thema Naherholung auf dem 6-Gemeinden-Weg

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Eine schöne Gruppe traf sich am Sonntagnachmittag auf dem Parkplatz des Restaurants Steinenbühl. Die FDP Ortspartei Untersiggenthal hatte zur 6-Gemeinden-Wanderung mit spannenden Referenten eingeladen. Noch vor dem Start informierte Initiator Werner Joho über seine Beweggründe und die Arbeit bis zur Eröffnung des Wegs. Als OL-Läufer und regelmässiger Waldgänger sei ihm aufgefallen, dass auf dem Siggenberg die Grenzen von gleich sechs Gemeinden zusammenkommen und dass sich eine Waldwegroute mit nur wenigen Höhenmetern ergibt, mit der man in jeder Gemeinde ein Stück unterwegs ist.

Jagdaufseher Rudolf Peyer stellte das Waidwesen, die vielfältigen Aufgaben und Arbeiten der Jägerschaft vor. Anhand von an den Waldrand mitgebrachten Exponaten machte er seine Ausführungen erfahrbar und die Fragen zu Wildschweinen und Dachsen waren zahlreich.

Dr. Johannes Jenny, Geschäftsführer Pro Natura Aargau und Grossrat, nahm selbstverständlich Stellung zur entstandenen Polemik rund um die Hauskatzen. Diese seien nachweislich verantwortlich, dass in Siedlungsnähe Eidechsen, Blindschleichen, aber auch Vögel zahlreich gerissen werden. Verwilderte Tiere würden zudem nicht nur selber leiden, sondern können auch Krankheiten übertragen. Er möge Katzen ausgesprochen gut, möchte aber auch zum Nachdenken anregen, dass in diesem Zusammenhang auch Probleme auftreten.

Interessant waren die Ausführungen von Johannes Jenny zu seinen eigentlich vorbereiteten Themen, zu den Aufgaben von Pro Natura und den Neophyten. Die eingeschleppten und sich invasiv ausbreitenden Pflanzenarten wie Goldrute, Berufskraut und Japan-Knöterich sind besonders heikel im Wald. Über deren Bekämpfung und mit welchen Mitteln sei man sich aber noch nicht einig geworden.

Nach dem Passieren der Gemeindegrenze von Lengnau nach Freienwil war die Wandergruppe im Tätigkeitsgebiet von Daniel Hitz, dem Förster des Forstbetriebs Siggenberg, das sich über die drei Gemeinden Unter- und Obersiggenthal sowie Freienwil erstreckt, angelangt. Seinen Ausführungen zum Dauerwald-Bewirtschaftungskonzept und zur Förderung seltener Baumarten wurde interessiert gefolgt.

Die gemütliche Wanderung, auf der man viel Neues erfahren hatte, fand beim Restaurant Steinenbühl ihren Abschluss, wo die meisten zur Erfrischung noch einkehrten. Gerade rechtzeitig, denn nach einem weitgehend sonnigen Tag liess es Petrus nun ein wenig regnen.

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