21 wintersportbegeisterte Turnerinnen, unterteilt in Skifahrerinnen und Walkerinnen, machten sich am Samstagmorgen in aller Früh auf den Weg; die Skifahrerinnen im Mietbus und Privatauto, die Fussgängerinnen mit dem Zug. Gleichzeitig trafen die beiden Gruppen in der Unterkunft in Sartons ein. Sofort wurde das Gepäck ausgeladen und ab ging's auf die Piste und auf den Schneewanderweg. Die Frauen wollten schliesslich das schöne Wetter voll auskosten. Beim Mittagessen trafen sich beide Gruppen zufällig auf der Terrasse des Restaurant Acla. Der zum Teil kräftige Wind trieb die Frauen aber schnell ins gemütliche Stübli oder wieder auf die Piste.

Nach dem obligaten Après-Ski im Restaurant Alp Stätz kehrten die Skifahrerinnen zur Unterkunft zurück, wo das Fussgängertrüppchen bereits bei einem Jass verweilte. Den hungrigen Frauen wurde nun ein feines 4-Gang-Menu serviert, mit einem Aargauer Braten als Hauptgang. Selbst das Servicepersonal staunte, was Frauen nach einem Outdoor-Tag „verräumen" mögen. Die Zeit zwischen den Gängen überbrückte Ruth mit ihren Einlagen auf dem Handörgeli, was auch bei anderen Gästen für eine ausgelassene Stimmung sorgte.

Bald schon zog es einige Frauen in Richtung Massenlager. Bis sich alle schliesslich in ihren Schlafsäcken eingemummelt und sich die rumorenden Bäuche beruhigt hatten, war es bereits nach Mitternacht.

Viel Wind, freie Pisten

Am anderen Morgen blies draussen ein kräftiger Wind. Deshalb waren lediglich zwei Schlepplifte geöffnet, was verständlicherweise kaum Schneesportler anlockte. Kein Hindernis für die Frauen; sie trotzten den garstigen Verhältnissen und standen schon bald nach dem Frühstück wieder auf den Skiern, selbstverständlich nicht alle mit der gleichen Ausdauer. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen sich die Skifahrerinnen im Berghotel Sartons, bevor dann die Heimreise angetreten wurde. Die Walkerinnen vertrieben sich die Zeit bis zur Abfahrt mit einem zügigen Fussmarsch im Dorf Lenzerheide.