Unihockey NLA

Siege gegen Winterthur und Sarnen: Meister Wiler-Ersigen holt das Punktemaximum und erobert den zweiten Rang

Gleich 18 Mal konnte der SVWE in der Doppelrunde jubeln: Bei Winterthur und Aufsteiger Sarnen kann die Mannschaft doppelt punkten.

Der SV Wiler-Ersigen liefert ein beinahe perfektes Wochenende ab und kann sich mit einem 7:2-Auwärtserfolg in Winterthur und einem 11:0-Heimsieg über Aufsteiger Sarnen auf Rang 2 vorarbeiten und liegt einen Zähler hinter Leader GC zurück, dabei hat der Meister nun am meisten Tore geschossen und am wenigsten erhalten.

Wenn der gegnerische Torhüter nach elf Gegentoren als bester Spieler ausgezeichnet wird, dann sagt das einiges aus über den Spielverlauf. Tatsächlich verlief die Partei zwischen Meister und Aufsteiger praktisch nur in eine Richtung, war gefühlt ein Powerplay über 60 Minuten.

Erst nach 19 Minuten kam der erste Abschluss Richtung SVWE-Goalie Flury, der erste Schuss aufs Tor sogar erst in der 27. Minute. Immerhin verdiente sich Flury seinen ersten Shutout im ersten NLA-Spiel dann doch noch mit drei, vier guten Paraden, war es doch nicht einfach die Konzentration hoch zu halten bei so wenig Beschäftigung.

Pylsy und Rentsch mit Hattrick

Die Überlegenheit des Heimteams war so gross, dass selbst in den zwei Unterzahlphasen im Mitteldrittel der Ballbesitz ausgeglichen war. Was auf Seiten Wilers lange Zeit fehlte, war die Konsequenz und Kaltblütigkeit im Abschluss. Nur gerade die Paradelinie zeigte sich zu Beginn effizient und war für fünf der ersten sechs Tore in den ersten zwei Abschnitten besorgt.

Die beiden anderen Linien brauchten längere Anlaufzeit, um Sarnens Goalie Amrein zu bezwingen. Dabei agierte man zuweilen etwas gar verspielt, oder traf die falschen Entscheidungen.

Marco Rentsch, der gewiefte Flügel aus dem zweiten Block, machte dann immerhin den Anfang und liess sich am Ende gar wie Pylsy einen Hattrick notieren. Und auch Alder traf noch doppelt und ist damit der einzige Spieler, der in beiden Partien vom Wochenende skorte. Mit 18 Plus- und nur 2 Gegentoren hat der SVWE neben dem Punktemaximum auch etwas fürs Torverhältnis getan, hat nun am meisten Tore erzielt und am wenigsten Gegentore erhalten.

In Winterthur vor allem solid

Die Ausgangslage vor dem Gang zum HC Rychenberg war aus Wiler Sicht klar. Nach den acht Gegentoren in Zürich war vor allem eine bessere Defensivleistung gefragt. Und das von Beginn weg, denn gegen GC war das Startdrittel mit fünf Gegentoren am Ursprung der Niederlage gestanden. Gegen die mit zwei knappen Niederlagen in die Saison gestarteten Winterthurer glückte das Vorhaben.

Der SVWE hatte von Beginn weg in der Defensivzone alles im Griff, unterstützte diesmal Goalie Menetrey vier besser. Nach vorne lief zwar zu Beginn auch nicht allzu viel und auch das erste Powerplay konnte nicht ausgenützt werden, doch mit einem Doppelschlag kurz nach der Hälfte des Startdrittels konnten die Weichen auf Sieg gestellt werden.

Der Meister konnte nun weiter darauf bedacht sein, vor allem die Defensive sauber zu halten, was gegen engagierte, aber doch limitierte Gastgeber glückte. Und als dann der formstarke Marco Louis mit seinem zweiten Treffer kurz nach Spielmitte auf 3:0 erhöhte, war die Partie vorentschieden. Krister Savonen erstickte mit seinem zweiten Tor im SVWE-Dress gleich zu Beginn des Schlussabschnittes die letzten Hoffnungen der Gastgeber.

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