Sportclub Siggenthal

SG Wettingen/Siggenthal - SG ATV/KV Basel 29 : 27 (14 : 13)

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Gelungener Start ins Handballjahr 2009

Für unser sogenanntes Heimspiel mussten wir nach Klingnau ausweichen, weil unsere Heimhalle doppelt vergeben worden war. Mit einem guten Gefühl reisten wir aber dorthin, haben wir doch in Klingnau schon öfters schöne Erfolge eingespielt. Wir wussten, Basel durfte nicht unterschätzt werden, gewannen diese doch die letzten zwei Spiele gegen besser klassierte Gegnerinnen.Unser Ziel war glasklar: Wir wollten nicht in die Nähe des Abstiegsstriches geraten, es musste ein weiterer Sieg her!

Wir waren von der ersten Minute an sehr präsent und es gelangen uns tolle Durchbrüche. Auch eine unserer Stärken, der „Gegenstoss" konnte immer und immer wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Nur, waren wir leider in der Verteidigung nicht ähnlich erfolgreich. Es mangelte an der konsequenten und aggressiven Verteidigungsarbeit. Wir reagierten zu spät, waren zu langsam auf den Beinen. Mit ganz einfachem Anziehen konnten die Baslerinnen unsere Verteidigung aufreissen und zum Erfolg kommen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit, einem permanenten Kopf-an-Kopf-Rennen, lagen wir mit 12:13 im Hintertreffen. Unser Trainer Fabian Nardo verlangte ein Timeout zur richtigen Zeit. Er motivierte uns, heizte aber auch tüchtig ein und verlangte von uns bis zur Pause mit einem Tor im Vorsprung zu liegen. Es gelang uns diese Vorgabe umzusetzen und wir gingen mit 14:13 in die Pause.

Gleich nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit konnten wir den kleinen Vorsprung verdoppeln; ein sehr wichtiges Tor auf dem Weg zum hart umkämpften, aber fairen Sieg. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit tat Eliane „the hammer" Estermann ihrem Namen alle Ehre an: Tor um Tor erzielend brachte sie unsere Gegnerinnen in schiere Verzweiflung. Die Baslerinnen nahmen in der Folge Eliane in eine „liebevolle", engste „Fraudeckung", woraufhin wir grösste Mühe zeigten uns der neuen Situation anzupassen. Taktische und technische Fehler schlichen sich in unser Spiel ein und die Baslerinnen holten Tor um Tor auf. Doch da hatten wir ja noch eine Jasmin Senn im Tor stehen. Mit mirakulösen Paraden versetzte sie die gegnerische Mannschaft in tiefe Verzweiflung. Jasmin wurde zum Spiel entscheidenden Joker, sie war ganz klar eine unserer Matchwinner.

Dank unserer guten physischen Verfassung konnten wir über die letzten zehn Minuten der 2. Halbzeit unseren Vorsprung halten. Bei den Gegnerinnen machten sich Müdigkeit und Konzentrationsschwäche breit; Fehlpässe und Würfe aufs Tor aus hoffnungslosen Lagen waren das Resultat davon. Unseren letzten Treffer, ein Lehrbuch-Tor aus der Sparte „Sperren und Lösen", erzielten Fabienne Hofer und Marija Krsmic.

Mit diesem Sieg stehen wir in der Tabelle auf dem sehr guten 3. Zwischenrang.

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