Wenn sich morgens um 10 Uhr beim Waldhaus Tann oben einige Mannen treffen und nach eifriger Diskussion damit beginnen, Festtisch-Garnituren aufzustellen, dann wissen Insider, es ist Herbst und das Leitungsteam der Senioren Oberentfelden hat zur traditionellen Suppe mit Spatz eingeladen. 

Darum meldeten sich für den besagten Mittwoch-Nachmittag auf 14:30 Uhr sage und schreibe 100 Senioren zur Teilnahme an. Der eine oder andere Senior fehlte trotz Anmeldung, der eine oder andere Senior aber war plötzlich anwesend ohne Anmeldung!?!

Schon früh vor dem Mittag begann das 2-Mann-Küchenteam Walter Klauenbösch und Walter Stegmüller  mit rüsten des Gemüses und sieden des Fleisches. Es soll ja alles topp bereit sein, wenn gegen 15 Uhr die Mannen zum Löffel greifen. Im „Festbüro“ amteten unser Kassier Otto Schmid und der Präsenzlistenführer Hans Dätwyler ihres Amtes, denn so ganz gratis war halt der Nachmittag nicht. Dafür standen aber jegliche Mengen an Getränken zu sehr moderaten Preisen zur Verfügung. 

Schon früh trafen die ersten Senioren, zu Fuss oder mit Fahrrad, beim Waldhaus Tann ein. Die Tische füllten sich allmählich und bald hatte jedermann ein ihm zusagendes Plätzchen gefunden. Hüben und drüben begannen Gespräche über Gott und die Welt und überhaupt. Peter Brugger, er war Organisator dieses Anlasses, begrüsste die Senioren von hoher Warte aus und erklärte u.a., wieso es ab diesem Jahr keine Schüblig mehr gebe als Alternative zum Spatz. Schliesslich heisse der Anlass „Suppe mit SPATZ“! Diese Mitteilung wurde ohne Gegenwehr akzeptiert. Pünktlich war das Mahl bereit und es wurde merklich ruhiger im Wald. 

Wohl so gegen 17 Uhr lichteten sich die Reihen. Rasch machte Bari mit dem Digestif-Bauchladen noch die Runde und konnte verschiedene „Verrisserli“ gratis anbieten. Den Spendern sei gedankt. 

Jetzt begann die morgendliche Arbeit wieder, diesmal von hinten. Die Tischgarnituren mussten wieder auf den grossen Anhänger gestapelt werden, Leergut einsammeln, Küche reinigen und und und.

Der Dank ist dem Team und seinen freiwilligen Mithelfern sicher! 

Einige der Teilnehmer treffen sich bestimmt am 17. September nachmittags zur Velotour mit Umkehrziel Ruppoldingen. (Bari)