Der August-Ausflug, an dem 60 Mitglieder teilnahmen, führte den Männerstamm ins Berner-Oberland. Nach einem Kaffeehalt bei der A1-Raststätte Grauholz, ging die Fahrt in zwei Reisebussen weiter via Thun nach Spiez. Ziel war die Besichtigung des Artilleriewerkes Faulensee. Die unterirdische Militäranlage war während des zweiten Weltkrieges innerhalb von zwei Jahren erstellt worden und hätte der Verteidigung der Thunersee-Region und des Gürbetales gegolten. Im Kriegsjahr 1941 wurde das Werk in einer Rekordbauzeit von lediglich sechs Monaten im Rohbau erstellt. Danach erfolgten die technischen Installationen und der Einbau der Waffen, so dass die Anlage Mitte 1943 einsatzbereit der Truppe übergeben werden konnte. Während des Kalten Krieges war die zu jener Zeit noch geheime Anlage für den operativen Sperrauftrag der Reduitbrigade ein wichtiger Stützpunkt. Die fortlaufende Weiterentwicklung der Waffensysteme, aber auch die veränderte Bedrohungslage waren der Grund, dass die Anlage Ende 1993 ausgemustert wurde. Seit 2001 kann das interessante Werk, das vom Bau her einmalig ist, als historisches und kulturelles Zeugnis von nationaler Bedeu-tung besichtigt werden. Anschliessend an die Besichtigung ging es ins Hotel Möve in Faulensee, wo  ein feines Mittagessen serviert wurde. Dabei konnte Obmann Huber ein weiteres Neumitglied, in der Person von Bühler Urs, willkommen heissen. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt dem Thuner-und Brienzersee entlang bis nach Willigen bei Meiringen, wo die Reichenbachfall-Standseilbahn die Reisegesellschaft zum Wasserfall hinauf brachte. An den (geschichts-und filmträchtigen) Ort, an dem der Meisterverbrecher Moriarty im Kampf mit Sherlock Holmes sein Ende in den Fluten des Reichenbachfalls gefunden hatte. (...) Imposant war der Anblick des 120 m in die Tiefe tosenden Gletscherwassers, dessen Nieselregen man bis auf die Aussichtsplattform hautnah (…) zu spüren bekam. Die Heimfahrt erfolgte anschliessend via Brünigpass - Luzern ins Seetal zurück.