Der vierte Jahresanlass führte den Männerstamm am vergangenen 11. April ins Staffeleggtal, genau gesagt, nach Herznach, zur Besichtigung des ehemaligen Bergwerkes. Auch dieser Nachmittags-Ausflug stiess auf ein grosses Interesse. Nebst einem vollbesetzten Reisecar musste zusätzlich ein Kleinbus eingesetzt werden, um die 57 angemeldeten Teilnehmer zum einstigen Bergwerk zu chauffieren. Der 2004 gegründete Verein ‚Eisen und Bergwerke‘ betreibt in Herznach ein Fossilien-Museum, welches 160 Millionen Jahre alte Ammoniten beherbergt, welche in den Sedimentsteinen des damaligen Jurameeres zum Vorschein gekommen sind. Der Bergwerkverein hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, das ehemalige Eisenbergwerk als bedeutender Industriezeuge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Anschliessend an die Besichtigung des Museums, bei dem auch einem Fossilien-präperator über die Finger geschaut werden konnte, wurden die Besucher mit der ratternden Bergwerkbahn zum Eingangsstollen des stillgelegten Bergwerkes gefahren. Unter kundiger Führung ging es rund 80 m in den Hauptstollen hinein. Dabei konnte unter anderem erfahren werden, dass von 1937 – 1967 auf einer Distanz von 35 Kilometern Stollenlänge Eisenerz abgebaut worden war. Der Abbau erfolgte zur damaligen Zeit unter äusserst schwierigen Bedingungen. Die Sprenglöcher mussten noch mit Handbohrhämmern in den Fels gebohrt und das Abbruchmaterial mit Hand-Schaufeln auf die Bahnkarren geladen werden. Anschliessend an die Bergwerkbesichtigung ging es in den Herznacher „Löwen“ zum gemeinsamen Zobigessen. Dabei konnte Obmann Huber erneut zwei neue Mitglieder willkommen heissen. Die beiden, Meier Urs und Urech Markus, wurden mit Akklamation in die Seoner Pensionierten-Vereinigung aufgenommen. Die Rückfahrt erfolgte über den Bözberg und so traf man wieder rechtzeitig in Seon ein. Im Mai (09. und 16.) steht die Besichtigung der Fa. Sager in Dürrenäsch auf dem Programm. Dabei gilt es zu berücksich-tigen, dass die Besucherzahl auf je 25 Personen limitiert werden muss.