Damenturnverein

Schweizer Meisterschaften Gymnastik Jugend 1./2. Dezember 2018

megaphoneVereinsmeldung zu Damenturnverein

Exploit der Jugend des DTV Muhen an den Schweizer Meisterschaften Vereinsturnen

Pünktlich zum ersten Advent trafen sich die besten Jugendgruppen der Schweiz zu den Schweizer Meisterschaften in Gymnastik und Geräteturnen. Diesmal organisierte die Gymnastikgruppe Kreuzlingen die Austragung. Bereits am Freitagabend reisten acht Gymnastinnen in die Ostschweiz. Tagwache am ersten Wettkampftag war um 6 Uhr. Nach dem Flechten der Haare und einem kurzen Frühstück begaben sich die Gymnastinnen in die Aufwärmhalle. Kurz und knackig aufgewärmt marschierten die Damen kurze Zeit später auf die Wettkampffläche. Gymnastik ohne Handgerät zu der Musik „Vogue“ von Madonna stand an. Die sieben eingesetzten Gymnastinnen traten selbstsicher und sehr versiert auf, so dass sie bereits um 9 Uhr morgens mit 9.73 die zweithöchste Note erreichten. Damit zogen sie auf dem zweiten Platz ins Finale ein. Am Nachmittag konnten noch einmal die guten Leistungen abgerufen werden. Das Wertungsgericht bewertete eine andere Gruppe stärker und die Gymnastinnen rutschten auf den 3. Platz. Dies tat der Freude aber keinen Abbruch, denn schliesslich rechnete niemand mit einer Medaille bei dieser Übung.
Am Sonntag wurde es Zeit das letzte Mal in der Jugendkategorie die berüchtigte Gymnastik mit Keulen zu präsentieren. Der Fanclub befand sich direkt am Feldrand und fieberte mit den Gymnastinnen mit. In der Qualifikation lief das Programm gut. Es schlichen sich kleine Fehler ein, die aber nicht schwer bestraft wurden. Auch hier zogen die jungen Frauen auf dem 2. Platz ins Finale ein. Bei diesem Finaldurchgang war das Ziel klar: Wir lassen uns die Silbermedaille nicht wegnehmen. Motiviert und unter Eigenregie gaben sich die Gymnastinnen auch im Finale keine Blösse und gaben klar ein Statement ab. Die Jubelschreie waren riesengross, als bei der Rangverkündigung der DTV Muhen mit der Note 9.84 den zweiten Platz erreichte. Der technische Leiter Remo Murer zog eine sehr positive Bilanz: „Diese jungen Frauen haben hart und vor allem selbstständig gearbeitet. Meine Aufgaben reduzierten sich auf ein Minimum. Diese beiden Medaillen haben sie sich mit viel Arbeit verdient."

10.12.2018/MUR

Meistgesehen

Artboard 1