Bei nebligen Verhältnissen machte sich eine Gruppe Turnerinnen des Frauenturnvereins Zetzwil am frühen Samstagmorgen auf den Weg Richtung Flumserberg. Je näher das Ziel kam, desto schöner wurde das Wetter. Nachdem die Zimmer in der nostalgischen Unterkunft Tannenboden und im Haus Steinbock bezogen waren, machte sich die Gruppe auf direktem Weg auf die Piste. Das schöne, fast wolkenlose Wetter wollte ausgekostet werden. Während die Angefressenen die Pisten bis zur Mittagszeit voll auskosteten, legten die anderen Frauen, zusammen mit den beiden Fussgängerinnen, einen Zwischenhalt mit ‚Lebensqualität‘ auf der Terrasse des Restaurants Chrüz ein, bevor man sich dann im Restaurant Prodalp zum gemeinsamen Mittagessen traf.

Auch am Nachmittag wurden die Pisten weiter zügig befahren. Ein feines Kafi Zwätschgen durfte vor der gemeinsamen Talfahrt nicht fehlen.

Zurück in der Unterkunft, wurde die kurze Zeit vor dem Nachtessen fürs Frischmachen genutzt. Beim anschliessenden Haare föhnen mussten die Frauen feststellen, dass die Elektroinstallation eines so alten Hauses beim Einsatz von zwei Haartrocknern und dem Laden mehrerer Handyakkus überfordert war… Um der drohenden Müdigkeit etwas entgegen zu wirken, zog es die Turnerinnen nach dem Essen an die frische Luft. In einer Bar machte die fidele Frauenschar Einkehr und lauschte der Live Band ‚The Honeymoons‘, welche die Hörnerven manchmal etwas gar arg strapazierten.

Bevor ans Schlafen zu denken war, wurde noch der mitgebrachte Vesper aufgeschnitten und verspeist. Im Haus Steinbock sass die ganze Gruppe im gemütlichen Cheminéeraum in fröhlicher Runde zusammen und liess den Tag bei Brot, feiner Wurst und einem Appenzeller ausklingen.

Mehr oder weniger gut ausgeschlafen begaben sich die Frauen am anderen Morgen nach dem Frühstück wieder zeitig auf die Skier. Trotz etwas mehr Schleierwolken als am Vortag, wurden die Pisten nochmals rege befahren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen nahmen die Frauen die Talabfahrt unter die Skier, um frühzeitig vor dem grossen Verkehrsaufkommen den Heimweg anzutreten. Es war einmal mehr ein tolles und lustiges Wochenende und Monika Frey, der Organisatorin dieses Anlasses, sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. (SG)