Schwingklub Baden-Brugg

Schlussgang und drei Zweige für die Jungschwinger

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Erfolg für die Jungschwinger des Schwingklubs Baden-Brugg

Kein Wunder sass der Jungschwingertrainer Christian Büechi am Samstag um 18:00 Uhr locker und lächelnd bei der Siegerehrung. Am Kantonalen Jungschwingertag im Bäumlihof in Riehen, starten die Jungschwinger aus Baden Brugg unter 162 Akteuren und vor 200 Zuschauern mit nur geringen Zweig-Ambitionen. Um so erfreulicher war, dass alle drei gestarteten `99er einen Zweig gewannen, in dem mit 37 Jungschwinger sehr gut besetzten Feld.

Durch den guten Saisonstart und bis anhin zwei gewonnenen Zweigen (Wolhusen, Kantonales Solothurn), startete Hitz Florian (Untersiggenthal) mit leisen Hoffnungen auf einen weiteren Zweig. Zumal ihm der „Bäumlihof" liegt, -stand er doch schon im Vorjahr im Schlussgang. Mit einem Sieg und einer Niederlage im „Anschwingen" startete Hitz aber eher durchzogen. Danach kam allerdings gegen Graf (Suhr) und Burren (Kienberg) seine filigrane Technik zum Tragen. Hitz suchte auch im fünften Gang gegen Wicki (Wolhusen) die Entscheidung mit dem Punktemaximum und konnte gegen Voggensperger Yanic (Schönenbuch) im Schlussgang an die Arbeit. Gegen Voggensperger fand Hitz wie schon im zweiten Gang aber kein geeignetes Mittel. Beim zweiten Greifen unterlag Hitz mittels Bärendruck und belegte mit 57 Punkte Rang 5.

Bis zum letzten Gang machte es Geissmann Sacha (Untersiggenthal) spannend um den Zweiggewinn. Nach zwei gewonnenen Gängen stand er im dritten Gang Voggensperger gegenüber. Im Gegensatz zum „solothurnischen Kantonalen", als die beiden gegeneinander in die Hosen mussten, hatte Geissmann gegen den späteren Sieger am heutigen Tag das Nachsehen. Nach dem Sieg im vierten Gang musste sich Geissmann erneut geschlagen geben. Diesmal gegen den Zweiggewinner Meier Martin von den Gästen aus Wolhusen. Gegen den Einheimischen Äschlimann Fabian (Oberwil), der auch um seine letzte Chance um den begehrten Zweig kämpfte, liess Geissmann allerdings nichts mehr anbrennen. Obwohl er erst einmal gegen ihn gewinnen konnte, zog Geissmann mit einem inneren Hacken an und drückte Äschlimann mit dem Punktemaximum zu Boden. Mit 56.25 Punkten belegte Geissmann Rang 8b.

Mit der gleichen Punktezahl wie Geissmann, belegte Schöni Marc (Mülligen) Rang 8. Nach dem „Gestellten" im ersten Gang und der folgenden Niederlage drehte Schöni mächtig auf. Gegen Bruhin (Oberwil), Vollenweider (Basel), Lonati (Basel) und Schmidlin (Pratteln) setzte er in dieser Reihenfolge zu seinem Siegeszug an. Somit erreichte er wie Geissmann seinen zweiten Zweig in dieser Saison.

Wo aber waren die Favoriten?

Für Döbeli Andreas (SK Freiamt, Rang 4), Graber Colin (SK Lenzburg, Rang 6), Bächli Michael (SK Zurzach, Rang 7b) und den Gast Jacomet Janik (SK Wolhusen, Rang 8c) verlief das Schwingfest enttäuschend. Die vier Stars des Jahrganges 98/99 absorbierten sich in den Gängen selbst und setzten nach dem Sieg im ersten Gang zu einem Vierer-Reigen an. Gang Zwei: Döbeli stellt gegen Bächli und Graber gegen Jacomet. Gang Drei: Döbeli gewinnt gegen Jacomet und Graber gegen Bächli. Und da das „Viergestirn" das Ganze nicht einfach machen wollte, gewinnen alle ihren vierten Gang! Auch im fünften Gang wird das Aufeinandertreffen nicht vermieden: Döbeli stellt gegen Graber und Bächli gegen Jacomet. Zu einem fahlen Beigeschmack kam es bei den vier Jungschwingern, da der Festgewinner gegen keinen der Favoriten an die Arbeit musste. Ein Schelm wer bemerkt, dass Voggensperger vom Schwingklub Muttenz ist.
Zur Ehrenrettung des Veranstalters muss man aber doch bemerken, dass es bei 78 Aargauern und 12 Gästen für die Einteilung eine Herausforderung ist, das nötige Fingerspitzengefühl zu zeigen. Das falsche Zeichen setzen würde man aber garantiert, wenn die Startplätze für solche Anlässe im eigenen Verband pro Kanton kontingentiert würden. So wie es zum Beispiel der Kanton Solothurn macht.

Man kann sich somit am Pfingstmontag auf das Baldegg-Schwingen freuen. Beim Heimschwingen der Baden-Brugger kann man davon ausgehen, dass verschiedene Jungschwinger darauf lechzen, den „Bäumlihof" vergessen zu machen.

Die Ränge der weiteren Jungschwinger Baden-Brugg:
Jahrgang 00/01 - 19 Teilnehmer: Forrer Benjamin (Neuenhof) / Rang 9
Jahrgang 94/95 - 55 Teilnehmer: Rang 16d, Bearda Samuel (Villigen) / Rang 19b, Burri Cyrill (Windisch) / Rang 20, Widmer David (Mönthal) / Rang 23b, Brack Simon (Mönthal)

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