Reformierte Kirchgemeinde

Samuel, de letschti Richter

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Aufführung Kindermusical

Samstagabend, bei wunderbarem Frühlingswetter kurz vor 17 Uhr. Die Turnhalle 4 in Seon ist fast voll besetzt. Munteres Geplauder erfüllt den grossen Raum. Richtet man den Blick nach vorne zur Bühne kann man die schöne Kulisse und das Plakat mit der Aufschrift Samuel sehen und bestaunen. Das Kulissenteam hat echte Arbeit geleistet, wenn man bedenkt, dass dafür nur wenige Tage zur Verfügung standen. Und dann geht mit einem leisen Klick die Tür auf und lässt einen Streifen Licht in die Halle strahlen. In diesem Licht schreiten die Kinder der Adonia-Musical-Woche in die Halle ein. Manche stolzen Schrittes und ruhig, andere nervös und zappelig. Kann man es ihnen verübeln? Nein, denn sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Zuschauer mit einer Kür von Gesang, Theater und Tanz zu begeistern.
Die Treppe, die auf die Bühne führt, direkt ins Rampenlicht, bringt vielleicht auch noch eine Portion Lampenfieber mit sich. Nun sammeln sich die Kinder auf dem Podest. In jedem Gesicht sind zwei leuchtende Augen und ein freudiges Lächeln zu sehen. Nun können sie zeigen, was sie in den vergangenen vier Tagen geleistet und erarbeitet haben. Und mit diesem Gedanken startet das Musical «Samuel, de letschti Richter» unter der Leitung von Pfarrer Jürg von Niederhäusern.
Vielleicht erinnern sich einige Kinder an die vergangene Woche, wenn sie auf der Bühne stehen, in der sie gesungen, getanzt und Theater spielen geübt haben. Oder im Malen und Sägen ihrer Kreativität freien Lauf gelassen haben. Vielleicht erinnern sie sich an die Anstrengungen und, so hoffe ich, an den Spass, den es ihnen breitet hat.
Zwischen den Liedern erfahren die Zuschauer die Geschichte Samuels in Theaterform. Die anfänglich kinderlose Hanna bekommt endlich doch noch einen Sohn, den sie Salomo nennt (v. Gott erhört) und den sie Gott weiht.  Daraus wird der grosse Richter und Feldherr von Israel. Er wird auch die beiden Könige David und Saul einsetzen und stirbt hochbetagt.
In zwei Tanzdarbietungen wird die Geschichte eindrücklich dargestellt. Für die vorher schon erwähnten Anstrengungen bedankt sich das Publikum mit einem riesigen Applaus zum Schluss. Nach dem geglückten Auftritt können sich die erschöpften Kinder mit Wurst und Brot stärken und auch die Zuschauer dürfen sich am Buffet bedienen.
Die meisten Kinder sind sich einig. Sie wollen nächstes Jahr wieder mit dabei sein. Dank des guten Wetters und dem feinen Essen im Satis herrschte eine ausgelassene Stimmung bei den Kindern wie beim Leiterteam. Doch jetzt sind alle erleichtert, glücklich und traurig zu gleich, wenn man die Leiterin des Lagers zitieren darf: Glücklich weil alles so reibungslos geklappt hat. Traurig weil das Lager schon vorbei ist.
Laura De Cet (14), Mitverantwortliche Znüni-Zvieri-Team

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