Zwölf Familien fanden sich am 6.12. um 18 Uhr beim Wasserreservoir ein, um bei einem gemeinsamen Fondue auf den Samichlaus zu warten. Petrus half zum Glück mit warmem und trockenem Wetter, allerdings hatte er vergessen, den Wind abzustellen. So war es teilweise etwas schwierig, das Fonduecaquelon warm zu bekommen, da es das Feuer von der Paste stets weg windete.


Um den Kindern das Warten auf den Samichlaus zu erleichtern, bekamen sie um 18.45 Uhr die Geschichte des Siebenschläfers Glislis, der endlich auch einmal den Samichlaus sehen möchte, erzählt. Man mag es kaum glauben, aber just als die Geschichte fertig war, konnte man auf dem Ameisihügel eine Gestalt mit rotem Umhang und einer Laterne ausmachen, die in unsere Richtung unterwegs zu sein schien. Die Freude war gross, als der Samichlaus - schwer beladen mit riesigem Sack - tatsächlich in unsere Mitte marschierte und auf einem Bänkli Platz nahm. Nach einem Schwatz und ein paar Värsli von mutigen Kindern, verteilte er dann endlich die heiss ersehnten Mitbringsel. Danach musste er sich wieder auf den Weg zu seiner Hütte im Wald machen, wo, wie er versicherte, Glislis auf ihn warten würde. 

Nach seiner Verabschiedung brachen auch die meisten Familien auf, um zu Hause an der Wärme und bei Licht den Chlausack unter die Lupe zu nehmen.