Samariterverein

Samariterverein Endingen war auf den Spuren des Henry Dunant

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Die Mitglieder des Vereins genossen das gesellige Beisammensein.

Am Sonntag, 14. Juni um 7.30 Uhr starteten die 12 reiselustigen Mitglieder des Vereins zur diesjährigen Reise. Sie nahmen im gemieteten Kleinbus Platz und liessen sich Richtung Appenzellerland chauffieren. Auf dem Weg nach Heiden machten sie noch einen Kaffeehalt, bei dem sie die Qualität der Gipfeli aber nicht gerade überzeugen konnte. Pünktlich trafen die Samariter beim Henry Dunant Denkmal in Heiden ein. Hier begann die Führung „Auf den Spuren des Henry Dunant". Nachdem der Gruppe einige wichtige Örtlichkeiten gezeigt wurden, traf sie im Henry Dunant Museum ein. Die Samariter hörten und sahen, wo der Gründer des Roten Kreuzes aufgewachsen war, wie er lebte und welche Schwierigkeiten er überwand, bis er schliesslich mit dem Nobelpreis für seine Tat geehrt wurde.

Nach dem lehrreichen Morgen, stärkten sich alle mit einem feinen Mittagessen im heimeligen Restaurant Linde. Bald war es Zeit, die Reise fortzusetzen. Marlis fuhr alle nach Jakobsbad. Für alle die Lust hatten den „Barfussweg" wirklich barfuss zu begehen, hiess es Schuhe und Socken ausziehen. Der grösste Teil des Weges konnte über Wiesen gelaufen werden. Dazwischen, schon etwas anspruchsvoller für die Füsse, folgten einige Teile mit Holzschnitzel, Kies und Steinen. Etwas erholsamer war der Gang durchs Wasser und ganz speziell durch den Sumpf der Moorlandschaft. Die grösste Herausforderung waren aber sicher die Stellen, die auf dem Asphalt zu bewältigen waren. Wohl die einzigen Momente an diesem wunderschönen Tag, an denen eine regennasse Strasse für unsere Füsse besser gewesen wäre. Nach eineinhalb Stunden erreichten alle Gontenbad. Unter einer kühlen Dusche konnten die Füsse und Beine gereinigt werden. Die Behandlung der durch die Hitze des Bodens erhaltenen Blasen stellten auch keine weiteren Probleme dar, denn schliesslich sind ja alles geübte Samariter.

Im nahe gelegenen Gartenrestaurant sorgten die Getränke oder eine feine Glacé für die nötige Abkühlung. Langsam wurde es Zeit sich wieder Richtung Endingen auf zu machen. Immer wieder schön, Anlässe bei denen die Geselligkeit untereinander gepflegt werden kann, erleben zu dürfen.

Rosmarie Schellenberg

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