Mit einem Kleinbus fuhr eine Gruppe von Samaritern nach Zürich an die Rämistrass 69 zum Besuch des Medizinhistorischen Museums, das Einblick in die Entwicklung der Medizin im Laufe der Geschichte gibt. Verena Müller führte die Samariter durch die Ausstellung und wies auf besonders wichtige Entdeckungen und Entwicklungen hin. „Vom Wissen zum Können" so das Thema der gegenwärtigen Sonderausstellung. Nicht alle grossen Entdeckungen haben ihren Anfang in der grossen Forschung, sondern im tüfteln und ausprobieren mit einfachen Mitteln mit der Hartnäckigkeit, Ausdauer und Geduld einzelner Personen, so Andreas Grüntzig der die Methode von der Anwendung vom Ballonkatheter bei Arterienverengung entwickelt hat und diese Entdeckung hat auf dem Küchentisch begonnen. Im Jahr 1846 hat William Morton in Boston seine Entdeckung in der Anästhesie vorgeführt und der grosse Durchbruch der Chirurgie war angebrochen. Das Museum zeigt auch die Entwicklung in anderen Bereichen, wie der Krankenpflege, der Ethnomedizin, der Psychiatrie, der Gynäkologie, der Asepsies, des Röntgens, der Medikation, der Infektionskrankheiten. Grosse Pandemien hat es immer wieder gegeben Pest, Lepra, Tuberkulose, Pocken, Kinderlähmung, Syphilis, span. Grippe, Krebs, Vogelgrippe bis zu Aids. Manche Krankheiten konnten besiegt werden z.B. durch Impfung andere konnten behandelt werden und manche brauchen stete Aufmerksamkeit und weitere Forschung.
So war man früher vielen Situationen hilflos ausgesetzt und man kann nicht nur von der guten alten Zeit träumen. Ein herzliches Danke ging an die Historikerin Verena Müller, die auch Autorin des Buches über die erste Ärztin Marie Heim - Vögtli aus Bözen ist, sie führte die Samariter kompetent durch das Museum. (Umb)